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Informationen zu Medienkompetenz und Internet.

Der technische Fortschritt mit den vielen neuen Medien macht unseren Alltag bequemer, organisierter und bunter. Unsere Kinder wachsen mit vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten auf und wir Eltern haben oftmals unsere Mühe hier mitzuhalten. Die Risiken, die damit verbunden sind werden undurchsichtig und es wird immer schwieriger unsere Kinder aktiv zu schützen.

Viele Eltern haben den Wunsch mehr über dieses Thema zu erfahren, um besser beurteilen zu können, ob das, was unsere Kinder tun, auch sinnvoll und vernünftig ist.
Wir möchten diesen Wunsch aufgreifen und mit dieser Information einen kleinen Einblick geben welche Risiken und Möglichkeiten es gibt.

Die Inhalte dieser Seite haben wir für Sie in einem Flyer zusammengefasst: Flyer Medienkompetenz und Internet

 

Cybermobbing

Eltern haften für ihre Kinder ...
Immer mehr Schüler werden Opfer von Cyber-Mobbing. Schon jedes fünfte Kind ist bei Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken Opfer von Beleidigungen, Verleumdungen oder gar von Straftaten geworden.
Einen allgegenwärtigen Schutz gibt es in Zeiten des Internets nicht mehr. Denn das Web ist überall. Wie kann ich erkennen, ob mein Kind betroffen ist?
Die Grundlage ist Vertrauen, eine positive Eltern-Kind-Beziehung. Reden Sie mit Ihren Kindern, hinterfragen Sie täglich Schulerlebnisse. Achten Sie auf Verhaltenszeichen wie: Ihr Kind

  • wirkt oftmals traurig, in sich gekehrt
  • geht nur noch ungern zur Schule
  • hat wenig oder keine Freunde, wird nie eingeladen
  • klagt zunehmend über Kopf-Bauchschmerzen, Schlafstörungen

Was tun, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Kind gemobbt wird? Eltern sollten immer zuerst das Gespräch mit ihrem Kind suchen. Wichtig sind einfühlsame Fragen.

Ein Gespräch kann z.B. so beginnen:

  • Wie war heute dein Tag? Hattest du Spaß in der Schule?
  • Ist "Mathe" immer noch dein Lieblingsfach?
  • Wir könnten am Wochenende mal einen Freund von dir einladen.

Sollte sich der Verdacht erhärten, suchen Sie das Gespräch mit den Sozialbetreuern der Schule. Mit ihnen lassen sich weitere Schritte besprechen.

 

Soziale Netzwerke

Webdefinitionen: Soziale Netzwerke sind Plattformen, um Menschen mit gleichen Interessen oder bestimmten Wissensgebieten zu finden. Jeder legt ein Profil von sich selbst an, zum Beispiel bei Facebook. Wer andere mit gleichen Interessen sucht, kann per Mausklick eine ganze Liste mit Kontaktdaten einsehen.

Wie funktionieren soziale Netzwerke?

Was sind ihre Chancen und Risiken? Was muss ich als Eltern über diese neuen Medien wissen? Zu diesen Fragen sollten Sie als Eltern eine Antwort haben, damit Sie Ihr Kind beim sinnvollen Umgang mit diesen Medien unterstützen können.

Die wichtigsten Regeln:
•   Die Kontakte sorgfältig auswählen.
•   Private Dinge sollten nicht öffentlich sein, z.B. genau überlegen welche Bilder gepostet werden.
•   Einmal im Internet, immer im Internet.
•   Die Privatsphären-Einstellung sorgfältig wählen.
•   Ein sicheres Passwort verwenden.
•   Auch im Internet gelten die Höflichkeitsregeln.

 

Das Virtuelle Klassenzimmer

Das virtuelle Klassenzimmer ist eine Lernplattform bzw. ein Lernmanagementsystem im Internet. Es wird heute von mehreren tausend Bildungseinrichtungen in Deutschland genutzt. Jede Einrichtung hat ihre eigene Installation und Nutzerverwaltung.
Auch das Gymnasium Gernsheim hat sein eigenes virtuelles Klassenzimmer.
Sozusagen das Herz des virtuellen Klassenzimmers sind Kurse, welche wiederum (Lern-)Aktivitäten und Arbeitsmaterialien beinhalten. Es stehen Funktionen zur Verfügung - bspw. Foren, Glossare, Wikis, Aufgaben, Tests, Datenbanken und dergleichen mehr. Weiterhin gibt es eine Vielzahl an Werkzeugen, die gemeinschaftliches Lernen und Arbeiten unterstützen - Blogs, Mitteilungssystem, Teilnehmerlisten. Zahlreiche systemweite Kommunikationswerkzeuge, wie E-Mail, Blog, Mitteilungssystem, Kommentare ermöglichen eine starke Vernetzung der Nutzer/innen im gesamten virtuellen Klassenzimmer. Im Rahmen eines Elternabends wollen wir die verwendete Funktionalität den Eltern darstellen. Weiterhin können wir über die zukünftigen Einsatzgebiete der Plattform diskutieren (z.B. als abgeschlossene Social-Media-Plattform des Gymnasiums Gernsheim) .

 

Internetsicherheit

Für die Sicherheit und Privatsphäre der eigenen Wohnung wendet jeder Maßnahmen an, die dies gewährleisten sollen, z.B. Fenster und Türen abschliessen, Rauchmelder einbauen, Tresor für Wertgegenstände installieren, etc..
Mittlerweile kommen Bedrohungen der Privatsphäre auch über die virtuelle Welt des Internets. Wie sieht meine Sicherheit im Internet aus? Welche technischen Maßnahmen gibt es, um mich vor den Risiken des Internets zu schützen? Ein Anti-Virus-Programm und eine Firewall sollten immer installiert sein. Prüfen Sie, ob

•   Verschlüsselungstechniken
•   Web-Filter
•   Zeitüberwachung

sinnvoll ein­gesetzt werden können.