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Kultusministerium und Referendarstellen (Update)

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Update: In einer Presseerklärung vom 1.11.11 hat das Kultusministerum bekanntgegeben, dass es in den kommenden Jahren ca. 4800 Referendarstellen geben wird.

Das hessische Kultusministerium will die Anzahl der Referendarstellen um 1000 Stellen (knapp 20%) auf 4350 kürzen. Der Landeverband Hessen des Bundesarbeitskreises der Seminar und Fachleiter/innen. Hat diese Stellungnahme abgegeben.

In echo-online sind folgende Artikel erschienen:

Die Begründung zur Kürzung lautet: "Weniger Schüler brauchen für den gleichen Unterricht weniger Lehrer." Leider wird bei dieser Begründung verkannt, dass die Klassengröße (gerade auch bei den Gymnasien) immer an der Obergrenze des zulässigen liegt oder in Einzelfällen sogar überschritten wird. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der PISA-Studien und dem zukünftigen demographischen Wandel wäre es angemessen, die Klassengrößen herabzusetzen um dadurch einen besserern Unterricht anzubieten. Kleiner Klassen haben auch den Vorteil, dass die Lernmenge, welche die Schüler im Rahmen G8 in kürzerer Zeit zu bewältigen haben,  besser verkraftet werden kann. Die bereits bestehende Lehrerknappheit wird sich damit auch in den nächsten Jahre nicht ändern.