Skip to main content

Protokol vom 27.01.2015

An die Klassenelternbeiräte
des Gymnasiums Gernsheim

GYMNASIUM GERNSHEIM

 

 

www.schulelternbeirat.de

info@schulelternbeirat.de

 

Theodor-Heuss-Straße

64579 Gernsheim/Rhein

 

 

 

Protokoll

der Schulelternbeiratssitzung vom 27.01.2015

 

Ort: Gymnasium Gernsheim, Aula

Beginn: 20:00 Uhr        Ende: ca. 22:00 Uhr

Anwesende: s. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)

TOP 1:Begrüßung und Vorstellung des Vorstandes

Die Vorsitzende des Schulelternbeirates, Frau Leonhard, eröffnet die Sitzung und begrüßt die anwesenden Elternvertreter.

Die einzelnen, in der letzten Sitzung gewählten Mitglieder des Vorstandes stellen sich vor. Andrea Leonhard (Vorsitzende – Kinder in 8. und 10. Klassenstufe, im 4. Jahr Elternbeirat, zuvor stellv. Vorsitzende), Philine Krieger (stellv. Vorsitzende – Kind in 8. Klassenstufe, im 4. Jahr Elternbeirat, zuvor Beisitzerin, weiterhin Stellvertreter in der Schulkonferenz), Aline Aigner (Beisitzerin – Kinder in 8. und 10. Klassenstufe, im 4. Jahr Elternbeirat, Mitglied in der Schulkonferenz und im Arbeitskreis gesunde Schule), Susanne Meyer-Fehlhaber (Schriftführerin – Kinder in der 10. und 12. Klassenstufe, im 6. Jahr Elternbeirat), Dagmar Andel (Beisitzerin – 1 Kind in der Oberstufe, seit 2008 im Elternbeirat, von 2010 bis 2012 stellv. Vorsitzende, seit 2009 Mitglied in der Schulkonferenz und im Arbeitskreis gesunde Schule, Mit-Organisator des Schulfestes, Mitglied im Förderverein, Mitarbeit im Projekt Schulhofgestaltung, Teilnahme an Fachkonferenzen, Mitglied im Projektwochenteam), Elke Galley (Kassenwartin – 1 Kinder in 5. Klassenstufe).

Frau Leonhard und Frau Faller entschuldigten sich, für die für manche Elternbeiräte sehr kurzfristige Einladung. Beim ersten Versand der Einladung zur SEB-Sitzung fehlten noch einige Eltern im E-Mail Verteiler. Dieser Fehler wird umgehend korrigiert.

TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung

Die Tagessordnung und das Protokoll der letzten Sitzung vom 30.09.2014 werden genehmigt.

TOP 3: Bericht der Schulleitung (Frau Faller / Herr Hahn)

Frau Faller begrüßt die anwesenden Elternbeiräte und wünscht allen Anwesenden ein gutes neues Jahr.

  • Schuljubiläum 2015
    In diesem Jahr fanden bereits 2 Veranstaltungen statt. Die beiden Neujahreskonzerte (Teil 1 und Teil 2) standen unter dem Motto „150 Jahre Gymnasium Gernsheim“ und am 22.01.2015 fand eine Talkrunde mit ehemaligen Abiturienten statt.

Herr Hahn berichtet zur Schulsituation im 2. Halbjahr 2014/2015:

  • Frau Weber ist schon in Mutterschutz, Frau Wedel wird es ab Mitte Februar sein. Die Ersatzlösung ist geklärt, die notwendigen Verträge sind geschlossen.
     
  • Herr Cormier geht in Elternzeit, wenn das Kind da ist. Er wird dann 4 Wochen fehlen. Es ist kein Ersatz von außerhalb verfügbar bzw. die Einarbeitung dauert zu lange. Insofern gilt folgende Regelung:
    Frau Elfner übernimmt in Französisch die 8f, Frau Dzemski die 9b, Frau Thrin die 10te, eine Lehrerin in Ausbildung (1. Staatsexamen absolviert) übernimmt die 6. Klasse in Englisch. Die Klassen 11 und 12 werden von Hr. Cormier über das virtuelle Klassenzimmer versorgt.
     
  • Trotz der verringerten Schülerzahlen in den Klassen 8 wird die existierende Klassenaufteilung beibehalten.
     

 

Frau Faller setzt fort:

  • Die Toilettensituation ist ein Dauerbrenner. Es herrschen teilweise unappetitliche Zustände. Der Austausch mit anderen Schulen hat gute Erfahrungen gezeigt, mit dem ausschließlichen Öffnen der Toiletten in den großen Pausen. Das „Unappetitliche“ wird eher während des Unterrichts gemacht, teilweise wird Frust abgelassen. Ab Montag gilt diese neue Regelung für das Gymnasium Gernsheim. Zu Schulbeginn sind die Toiletten offen. Nach der Pause wird grob gesäubert, der Papierkram in den Ecken und Waschbecken aufgeräumt, vor Verriegelung der Toiletten.
    Wenn ein Kind während des Unterrichts oder in der 5 Minuten Pause zur Toilette möchte, muss der Schlüssel im Sekretariat abgeholt und dort wieder abgegeben werden.
    Es wurden auch andere Vorschläge diskutiert (Toilettenfrau mit Bezahlung oder Toilettenschließanlage) die aber in den entsprechenden Arbeitsgruppen abgelehnt wurden.

    Die Elternschaft gibt zu Bedenken, dass die verfügbare Zeit für den Toilettengang damit reduziert wird und es vermutlich zu längeren Anstehzeiten in der großen Pause kommen wird. Ebenso sei es schwierig bei einer Erkrankung (z.B. Magen-Darm) in der erforderlichen Zeit, mit dem Umweg über das Sekretariat, die Toilette zu erreichen. Weiterhin ist es bei längeren Klausuren fraglich, ob den Schülern der teilweise lange Hin- und Rückweg vom Sekretariat zuzumuten ist, der die verfügbare Zeit reduziert. Es stellt sich die Frage, wieso die Masse „leiden“ muss, wenn sich Einzelne daneben benehmen. Die Toilettensituation wird nicht von allen Kindern als schlimm empfunden.

    Die Eltern regen an, einen Mittelweg zu gehen: Die Toiletten bei der OASE sollten dauerhaft geöffnet sein oder zumindest der Schlüssel an der OASE hinterlegt werden (was allerdings die lückenlose Anwesenheit für die Schlüsselausgabe notwendig macht). Weiterhin wird angeregt, über die jeweiligen Lehrer einen Toilettenschlüssel ausgeben zu lassen.

    Frau Leonhard plädiert für einen Test der vorgestellten Maßnahme. Frau Faller wird sich mit Frau Weinmann über die Möglichkeiten der Schlüsselhinterlegung in der OASE abstimmen und verweist auf Schulen, die rigoros das Prinzip „nie in der Stunde auf die Toilette gehen“ verfolgen. Herr Hahn wird prüfen, ob ein Tausch der Schlösser an den Toiletten möglich ist, damit diese mit der zentralen Schließanlage kompatibel sind, damit jeder Lehrer die Türen schließen kann.
    Frau Czerny nennt Frau Faller und Frau Leonhard Namen von Schulen, an denen die Toiletten kein Thema sind und die dennoch ohne Maßregelungen der zuvor diskutierten Art auskommen.
     

  • Schulfrei in der Faschingszeit:
    Rosenmontag ist ein beweglicher Ferientag, der Dienstag wird mit dem Tag der offenen Tür „verrechnet“ an dem viele Kinder vorbereitend, durchführend und am Abbau beteiligt sind, Aschermittwoch ist ein pädagogischer Tag, an dem die Schüler frei haben, die Lehrer arbeiten. Es wird am Methodencurriculum weiter gearbeitet.
     
  • Schulplaner
    Herr Thrin hat für die 5. Klassen zu Beginn des Schuljahres einen sog. Schulplaner verteilt. Dort sind grundlegende Methoden beschrieben (z.B. Texte lesen, 5-Schritt-Methode, MindMap, usw.) und ein Hausaufgabenheft ist enthalten. Es werden Entschuldigungen darüber gemeldet, der Austausch zwischen Eltern und Lehrern erfolgt über diesen Planer. Er soll zukünftig mit einem besseren Einband versehen werden und den neuen 5. Klässlern als Willkommensgeschenk überreicht werden. Die 6. Klassen sollen diesen Planer verpflichtend erwerben und weiter benutzen. Weitere Schüler können den Planer ebenso für 5 € erwerben.

    Um die Nutzung als Austauschmedium zwischen Eltern, Schülern und Lehrern sicher zu stellen, ist nur eine klassenweise Anschaffung sinnvoll und die Bereitschaft der durchgängigen Nutzung des Mediums auch durch die Lehrer notwendig. In der Gesamtkonferenz soll darauf hingewiesen werden.

    Vor den Ferien erfolgen die Abfragen in den Klassen und das Einsammeln des Geldes, damit der Planer nach den Ferien ausgeteilt werden kann.

    In der nächsten SEB-Sitzung werden Auszüge, Hinweise und Beispiele präsentiert. Das Thema wird über die Klassenlehrer in den Klassen angesprochen.

TOP 4: Bericht des Schulelternbeiratvorstandes

Es fanden 2 Vorstandssitzungen seit der Wahl am 30.09.2014 statt. Die Agenda des Vorstandes wurde festgelegt, das „Kuratorium Elternspende“ neu besetzt, der Prozess zur Antragstellung überarbeitet und eine erste Spendenaktion wurde durchgeführt.

Das „Kuratorium Elternspende“ verwaltet die Gelder für die Unterstützung von Familien für Klassenfahrten, Musikfreizeiten usw.

Frau Galley hat die Kasse am 30.09.2014 mit einem niedrigen Stand übernommen und informiert über einen Kassenbestand von 1.163,69 € nach dem Aufruf zur Elternspende im Dezember. Es erfolgt die Danksagung an die Spender und der Hinweis, dass weitere Spenden willkommen sind.

Das neue Antragsformular wird auf der HomePage des Elternbeirates zu finden sein. Die Bankverbindung für Spenden ebenso. Es wurden Anregungen bei Anderen geholt, um das Antragsformular sinnvoll umgestalten zu können. Die Regeln sind strenger als zuvor, um konkreter beurteilen zu können, ob ein Zuschuss notwendig ist und in welcher Höhe dieser erteilt werden kann.

1 neuer Antrag liegt bereits zur Bewertung vor.

TOP 5: Arbeitsschwerpunkte des SEB

Auf der Agenda des Vorstandes sind die Verbesserung der Toilettensituation zu finden (siehe zuvor diskutierte Punkte) und die Optimierungen des Schüleraustauschs.

Es wurden dann Kleingruppen der Eltern gebildet, um weitere Anregungen zu bekommen für Themen, die den Eltern wichtig sind.

Es wurden in 4 Gruppen 8 Themen gesammelt, die für die nächsten Sitzungen vorbereitet und dort weiter bearbeitet werden.

TOP 6: Umstrukturierung des Sitzungsablaufs

Der Vorstand macht den Vorschlag, die Sitzung künftig in 2 Teilen durchzuführen.

Teil 1: Bericht der Schulleitung mit Aussprache (wie jetzt auch)

Teil 2: Intensives Miteinander der Elternbeiräte für Austausch, Diskussion, Themenfindung. Es soll eine aktivere Beteiligung der Einzelnen ermöglicht werden. Die Anwesenheit der Schulleitung ist für diesen Part nicht notwendig.

In der nächsten Sitzung wird dieser Vorschlag probeweise umgesetzt. Frau Faller überlässt dann dem Vorstand die Verantwortung für den Schließdienst.

Es besteht die Hoffnung, mit diesem Vorgehen die geringe Teilnehmerzahl der Eltern wieder etwas steigern zu können. Die Ursache für die geringe Teilnahme an der aktuellen Sitzung wird in Teilen dem Sachverhalt zugeschrieben, das die mit 3 Wochen Vorlauf versendeten Einladungen nicht alle Eltern erreicht haben. (Verbesserungsvorschlag wurde zuvor schon besprochen).

Weiterhin wurde beschlossen, bereits in der Einladung auf die Möglichkeit hin zu weisen, Themenwünsche, die üblicherweise unter „Verschiedenes“ besprochen werden, im Vorfeld zu kommunizieren, damit eine bessere Vorbereitung auch seitens der Schulleitung möglich ist und schon einiges in der Sitzung selbst zur Klärung gebracht werden kann.

Die Themenwünsche werden an einen der Vorstandsmitglieder des SEB gesendet, der überreicht dann die konsolidierte Liste 2 Tage vor der Sitzung an Frau Faller und Herrn Hahn.

Diese Punkte werden dann im Teil 1 der Sitzung behandelt. Der Teil 2 wird dann durchgeführt wie geplant.

TOP 7: Verschiedenes

  1. Protokolle SEB-Sitzungen: Es besteht weiterhin der Wunsch der Verteilung der SEB-Protokolle über Frau Hess an alle Elternbeiräte und deren Stellvertreter per E-Mail. Die Bereitstellung des Protokolls über die WebPage erfolgt zusätzlich. Diesem Wunsch kommt der SEB nach.
  2. Nachfrage Abi-Spaß: Frau Faller berichtet über einen Vorschlag, den die Schulkonferenz erarbeitet hat, der in der Gesamtkonferenz vorgestellt und bewilligt wurde. Die Schülervertretung (Kiefer Benedict) und Frau Steinbeck waren diesbezüglich sehr engagiert.
    Es erfolgte anschließend eine Info an die Jahrgangsstufe 12, unter welchen Bedingungen ein Abi-Spaß stattfinden kann:
    1. Es erfolgt keine Übernachtung in der Schule
    2. Ab der 1. Stunde erfolgt der Auftakt durch den Aufbau für den Abi-Spaß. In der 1. Pause spielt die Abi-Band.
    3. In der 3. Und 4 Stunde erfolgen weitere Aufbauten für Spiele und Happenings, die in der 2. Pause stattfinden.
    4. Die Lehrer sind aufgefordert mit allen Schüler dort teilzunehmen
    5. Um max. 14 Uhr endet der Abi-Spaß

Es existiert auch ein Abi-Spaß-Komitee. Die betroffenen Familien erhalten demnächst einen Brief per Post, in dem über die Vorgehensweise offiziell informiert wird. Die Kaution von 30 € je Schüler (falls Schäden entstehen sollten) wurde bereits eingesammelt.

Frau Faller hat die Hoffnung, dass die Rabbatz-Macher in der vernünftigen Mehrheit nicht zum Vorschein kommen.

Am 16. Mai ist der letzte Schultag für die Abiturienten.

  1. Aufeinandertreffen zwischen Abiturarbeiten und den Klausuren von Q4: Eltern weisen darauf hin, dass im Zeitfenster der Abiturarbeiten auch die Regel-Klausuren des Q4 stattfinden. Die Kinder sind dann in der Zeit doppelt gefordert. Frau Faller und Frau Meyer-Fehlhaber fragen bei Herrn Horlebein nach, ob Optimierungsmöglichkeiten umsetzbar sind.
  2. Nachfrage wegen der Informationsbroschüre zum Abitur in Hessen: Der SEB-VS informiert, dass am 25.02.15 die Infoveranstaltung zur Kurswahl mit Herrn Horlebein stattfindet. Um diese Zeit herum wird üblicherweise das Infoheft „Abitur in Hessen“ an die Schüler der 10. Klassen verteilt. Auf der Website des Kultusministeriums Hessen ist diese Infobroschüre auch einsehbar. Eine Downloadmöglichkeit existiert.
  3. Ausdauerlauf in Klasse 6 im Herbst: Eltern äußern sich unzufrieden darüber, dass der obligatorische Ausdauerlauf für die 6. Klassen im späten (kalten, regnerischen) Herbst stattfindet, statt im Frühjahr. Frau Andel wird den Punkt in der Fachkonferenz „Sport“ ansprechen.
  4. Transparenz der Kopfnoten-Vergabe: Frau Faller erläutert, dass eine Zusammenstellung über die Kopfnoten vorliegt. Sie regt an, diese in der Gesamtkonferenz nochmal zu besprechen bzw. in der Schulkonferenz überarbeiten zu lassen. Die Grenzen von einer zur anderen Note sind speziell bei den Kopfnoten schwer vermittelbar. Naturgemäß ist der subjektive Aspekt bei dieser Notenvergabe stärker als in den Fachnoten.
    Teilweise haben Lehrer den Kindern die vergebenen Kopfnoten erläutert, was die Irritationen sehr vermindern konnte. Frau Krieger regt an, die Kommunikation in der Schulkonferenz vorzunehmen, damit möglichst alle Lehrer aktiv den Schülern auch die Kopfnoten erläutern.
  5. Vorfall im Französisch-Austausch: Einige Schüler sind vom Französisch-Austausch nach Hause geschickt worden, weil diese den Hitlergruß während des Austausches gezeigt hatten. Den Schülern war die Tragweite Ihres Handelns nicht bewusst. Eine Sensibilisierung könnte durch ein früheres Behandeln des „3. Reiches“ im Geschichtsunterricht erfolgen. Bis zur 9. Klasse wurde dies in der betroffenen Klasse nicht behandelt. Frau Faller prüft, wann das Thema in Geschichte auf dem Lehrplan steht.

 

 

Ende der Sitzung gegen 22.00 Uhr. Frau Leonhard wünscht allen einen guten Nachhauseweg.

 

Protokoll: Susanne Meyer-Fehlhaber