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Protokoll vom 01.03.2012

Kategorie:

Ort: Gymnasium Gernsheim, Aula
Beginn: 20:00 Uhr Ende: ca. 21:50 Uhr
Anwesende: s. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)
Der Vorsitzende Herr Dr. Renner eröffnete die Sitzung und begrüßte die Anwesenden.
 
TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung
Die Tagesordnung und das Protokoll der letzten Sitzung wurden genehmigt.
 
TOP 2: Bericht der Schulleitung (Frau Faller, Herr Hahn)

  1. Pädagogischer Tag im Herbst 2012 zum Thema „Schulkultur“

Das Thema „Umgang mit Mobbing“ wurde von den Schülern beim Klassensprechertag als Thema gewünscht, dessen die Schule sich annehmen sollte. Auch für die Lehrerschaft ist Mobbing ein Thema, da es sich in Zeiten der sozialen Netzwerke geändert und erweitert hat.
Das Kollegium des GG möchte das Thema erweitern zu „Schulkultur“.
Aus der Elternschaft kam in diesem Zusammenhang der Vorschlag, dass Theaterstück „Nennen wir ihn Anna“ einer Frankfurter Theatergruppe als Grundlage für die Behandlung des Themas Mobbing zu nehmen. Frau Krieger wird eine entsprechende Information an die Schule geben.
Derzeit können sich Schüler und Schülerinnen zu diesem Thema an das Beratungsteam wenden.
Für die Klassen 7 ist in diesem Frühjahr in Zusammenarbeit mit IBM ein zweistündiger Vortrag zum Thema „Manage your Identity“ im Rahmen des sozialen Lernens geplant. Auf der Homepage des Elternbeirats wird es einen Link zum Vortrag geben.

  1. KulturSchule

Das Gymnasium Gernsheim möchte sich beim Hessischen Kultusministerium bewerben und sich als „KulturSchule“ zertifizieren lassen. Aus den 20 Bewerbern werden 5 Schulen für 3 Jahre ausgewählt.
Mit dem Titel „KulturSchule“ verbunden ist, dass die Schule Leistungen erbringen muss, aber auch Leistungen erhält: dazu gehören Fortbildungen, Beratung, Information über neue Ideen und die Zuweisung von drei Wochenstunden für einen Koordinator, der die Projekte in Gang bringt und dokumentiert.
Das Ziel ist, dass neue ästhetische Zugänge zu Unterrichtsthemen gefunden werden unter Berücksichtigung musischer und künstlerischer Aspekte. Dadurch erhalten auch Lehrkräfte, die keine künstlerischen Fächer unterrichten, eine Fortbildung zu diesem Thema. Die Umsetzung geschieht im Regelunterricht, es wird dazu keine zusätzlichen Unterrichtsstunden geben. Beispiele für die Anwendung: Umsetzung des Mathematik-Themas „Goldener Schnitt“ im Kunstunterricht, kreatives Schreiben …
Das Kultusministerium entscheidet, ob das Gymnasium die räumlichen, sachlichen und personellen Voraussetzungen erfüllt.
Voraussetzung für die Bewerbung der Schule ist die Zustimmung der Gremien, daher wird der Schulelternbeirat um Zustimmung gebeten.
Ergebnis der Abstimmung: Der Schulelterbeirat unterstützt die Bewerbung um eine Zertifizierung als KulturSchule mit 27 Ja-Stimmen bei 2 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen.
Frau Faller bedankt sich für die Unterstützung und wird nach Zustimmung der Schulkonferenz die Bewerbung auf den Weg bringen.
 
TOP 3: Bericht des Vorstands des Schulelternbeirats

  1. Bericht des Vorstandes:

Herr Renner gibt einen Überblick über die Tätigkeiten und Termine des Vorstandes des Schulelternbeirates, unter anderem die Teilnahme an den Schulkonferenzen mit den Themenschwerpunkten „Hausordnung“ bzw. „Schulordnung“, Teilnahme am Elternsprechtag und am Projekttag „Grundschule trifft Gymnasium“, Übergabe von Präsenten beim Neujahrskonzert, Spendenaufruf etc. [...]

  1. Bericht der Arbeitsgruppe „Hausordnung“

Herr Klinger berichtet über die Arbeit der AG, der von Seiten der Schule Frau Faller und Herr Fröseler angehören, von Seiten der Elternvertreter Herr Klinger und Frau Leonhard, von Seiten der Schülervertreter Lena Knöbel und Jonas Hahn.
Über die jetzt erarbeitete Hausordnung wird nach der Endredaktion in der Schulkonferenz abgestimmt und diese Fassung dann in die Gremien gegeben. Nach deren Zustimmung wird sie an die Schüler verteilt und auf der Homepage eingestellt. Themen für die Neuregelung waren z.B. pädagogische Maßnahmen (gelbe und rote Karten) und Mobbing / Verwendung von Bildern und Filmen im Internet.
Nachfrage zur Nutzung der Raucherecke durch junge Schüler: es gibt zwar eine eindeutige Rechtslage, die Rauchen innerhalb des Schulgeländes verbietet, eingebürgert hat sich aber die Situation, dass das Rauchen auf dem Lehrerparkplatz toleriert wird. Dieser gehört schon nicht mehr zum Schulgelände. Junge Schüler wie etwa Siebtklässler werden dort allerdings nicht geduldet. Da auch einige Lehrer dort rauchen, ist quasi eine inoffizielle Aufsicht vorhanden. Frau Faller gibt den Hinweis, dass Jugendlichen unter 16 Jahren das Rauchen nicht erlaubt ist, Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren dürfen mit Erlaubnis der Eltern in der Öffentlichkeit rauchen.

  1. Bericht der Arbeitsgruppe „Außenanlagen“

Ein Ziel der Arbeitsgruppe war, die Kinder in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Daher wurde eine Umfrage in den Klassen vorgenommen, die viele Vorschläge ergab. Derzeit läuft eine zweite Umfrage, bei der die erarbeiteten Ergebnisse den Klassen vorgestellt werden und dann bis zum 06.03.2012 Präferenz-punkte für die vier vorgeschlagenen Möglichkeiten vergeben werden. Zu den Auswahlmöglichkeiten gehören Sitzplätze vor dem Biotop, auf dem Grünstreifen vor der Turnhalle, vor dem Sportplatz und außen entlang der Pausenhalle. Davon werden mindestens drei Varianten umgesetzt. Eine Tischtennisplatte und Basketballkörbe sind schon beschlossen.
[...]
Der Kreis hat die Arbeitsgruppe beraten und ist bereit, die Ausschreibung vorzunehmen. Die Entscheidung liegt dann bei der Schule, die auch „Bauträger“ ist.
Frau Faller berichtet über die vom Kreis finanzierten Außenanlagen

  • Vor der Bibliothek: nach Ende der Nachtfrostgefahr wird der Rasen eingesät, der Bauzaun muss noch um die im Sommer dann bestehende Rasenfläche bestehen bleiben, weil der Rasen noch nicht strapaziert werden darf. Daher kann der Rasen 2012 noch nicht genutzt werden. Wann die dort geplante Boulderwand angebracht wird, muss daher noch abgestimmt werden.
  • Fahrradständer: diese sind bereits aufgebaut, jedoch muss der ausgebrachte Bessunger Kies zunächst austrocknen und aushärten, bevor die Fläche genutzt werden kann. Mit einer Freigabe ist daher nicht vor Mitte Mai zu rechnen.

 
TOP 4: Wahlen der Elternvertreter und –vertreterinnen zur Landeselternbeiratswahl
Die Schule kann 3 Vertreter sowie 3 Stellvertreter delegieren. Diese wählen am 15.03.2012 im Landratsamt 2 Vertreter für den Kreis Groß-Gerau zur Landeselternbeiratswahl am 23./24. Juni in Wiesbaden.
Der Wahlausschuss bestand aus Gisela Maronn, Sabine Henseler und Gerhard Renner
Es wurden gewählt: Frau Dagmar Andel, Herr Hans-Peter Moos, Herr Uwe Klimmek als Ersatzvertreterin: Frau Gönül Polat
 
TOP 5: Verschiedenes

  • Unterrichtsausfall: Eine Elternvertreterin berichtet über großen Unterrichtsausfall bei ihrem Sohn in der Jahrgangsstufe 12 (Sport seit Wochen, Englisch, Politik). Frau Faller erläutert dazu, dass zwei Sportlehrer langfristig erkrankt seien, vollwertiger Ersatz sei derzeit nicht in Sicht.
  • Bilingualer Unterricht: das Angebot gilt aus organisatorischen Gründen nicht für die Bläserklasse
  • Schulkonzerte: Schulkonzerte dauern bis spät in den Abend. Daher wird von Seiten der Eltern nachgefragt, ob eine Freistellung der Mitwirkenden für die erste und zweite Stunde des folgenden Tages möglich sei. Frau Faller befürwortet den Vorschlag und wird ihn prüfen.
  • Musiktage in Oberwesel: die Elternvertreter appellieren an die Schulleitung, Klassenarbeiten direkt im Anschluss an die Musiktage zu verschieben, um den Teilnehmern etwas Zeit zum Nacharbeiten zu geben.
    Im Nachgang zur SEB-Sitzung teilt Frau Faller mit, dass sie die Lehrkräfte gebeten hat, auf die Klausuren und Klassenarbeiten für die Teilnehmer an der Musikfreizeit Rücksicht zu nehmen. Im Falle einer Vergleichsklausur geht das jetzt aber rückwirkend nicht mehr.
  • Auswahl der Austauschschüler: Da Deutsch als Fremdsprache im Ausland nicht mehr besonders stark nachgefragt wird, ist das „Angebot“ an ausländischen Austauschschülern geringer als die Nachfrage bei den deutschen Schülern.
    Im Nachgang zur SEB-Sitzung teilt Frau Faller die drei Auswahlkriterien für die Teilnahme an Austauschfahrten mit:
    1. das allgemeine Sozialverhalten, da im Ausland auf die Schüler/innen Verlass sein muss
    2. die „Passung“ mit den ausländischen Partnerschülern, z.B. in Bezug auf Hobbys, damit die Kinder Chancen auf einen guten Kontakt haben.
    3. Kinder, die mehrfach an Austauschfahrten teilnehmen wollen (z.B. Frankreich und England), müssen ggf. zurückstehen, wenn sie bereits an einem Austausch teilgenommen haben. – Dies gilt für das einzelne Kind, unabhängig davon, ob Geschwisterkinder schon an einem Austausch teilgenommen haben. Daher können in einer Familie durchaus nacheinander alle Kinder zum Austausch kommen, wenn die beiden ersten Kriterien stimmen.
  • Bedingungen für das Nachschreiben von Klassenarbeiten: Es wird berichtet, dass die Kinder z.T. auf den Fluren sitzen, wo es kalt, zugig und ggf. unruhig ist, um ihre Klassenarbeiten nachzuschreiben. Frau Faller bietet an, dass die Lehrkräfte die Schulleitung ansprechen können, um Räumlichkeiten und eine Aufsicht zu finden. Von Elternseite wird die Schulleitung gebeten, die Lehrer über dieses Angebot auch zu informieren. Der Vorschlag, eine bestimmte Stunde pro Woche zum Nachschreiben für alle festzulegen, ist nach den Ausführungen von Frau Faller nicht praktikabel, auch in den Räumen der OASE ist es zu unruhig. Als Möglichkeit wurde angesprochen, dass betroffene Schüler in einer anderen Klasse während deren Klausur nachschreiben – dies wird z.T. auch praktiziert.
    Frau Andel wird das Thema bei den nächsten Fachkonferenzen ansprechen.
    Im Nachgang zur SEB-Sitzung teilt Frau Faller folgendes mit: „Wir werden auf der Schuljahresanfangskonferenz im August darauf hinweisen, dass Nachschriften nicht auf dem Flur erledigt werden können. Die Lehrkräfte können über Herrn Hahn eine Lösung finden, die Kinder in einer anderen Klausur mitschreiben zu lassen.“
  • Virtuelles Klassenzimmer: die Lehrkräfte weisen im Unterricht darauf hin, dass die Schüler sich einloggen und Aufgaben bearbeiten sollen.

Herr Renner schloss die Sitzung um 21:50 Uhr und wünschte einen guten Nachhauseweg.
Gernsheim, 12.03.2012
Ellen Schaffner  (Protokollantin)