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Protokoll vom 04.10.2010

Kategorie:

Ort: Gymnasium Gernsheim, Mensa
Beginn: 20.00 Uhr Ende: 22:45
Anwesende: S. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)

Der Vorsitzende Herr Dr. Renner eröffnete die Sitzung und begrüßte die Anwesenden.

TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung
Das Protokoll der Sitzung vom 14.06.2010 sowie die vorgesehene Tagesordnung wurden einstimmig
genehmigt. Es wurde aber daran erinnert, zukünftig die Anfangszeit (20:00) auf der Einladung nicht zu vergessen.

TOP 2: Vorstellung der neuen Schulleitung
Die neue Schulleiterin Frau Faller stellt sich den Eltern kurz vor. Sie kennt das Gymnasium Gernsheim noch gut aus ihrer früheren Tätigkeit als Lehrkraft an der Schule. Von 1978-1992 war sie bereits an der Schule bevor sie nach mehreren Stationen in Darmstadt und als Schulleiterin in Rüsselsheim nun die Leitung des Gymnasiums Gernsheim übernimmt. Es gab keine Fragen der Eltern.

TOP 3: Bericht der Schulleitung
- Herr Hahn stellte die Namen und Fächer der neuen Lehrer in diesem Schuljahr vor. Mit den neuen Lehrkräften kann der Pflichtunterricht im aktuellen Schuljahr wieder abgedeckt werden, mit Ausnahme der 3. Sportstunde pro Woche in der 5. und 7. Klasse.
- Die Einführungsphase der Oberstufe (frühere 11. Jahrgang) hat durch den gemeinsamen Eintritt der letztjährigen  10. G9-Klassen und 9. G8-Klassen dieses Jahr insgesamt 11 Klassen.
- Im letzten Jahr war die Stundenbelastung in den 8. Klassen wegen der neu eingeführten Wahlpflichtfächer unverhältnismäßig groß. Zukünftig soll eine Entlastung erreicht werden dadurch, dass ein Wahlpflichtfach bereits in der 6. Klasse belegt wird. Schüler, die ohnehin bereits zusätzliche AGs ab der 6. Klasse belegt hatten, können diese dann bei den Wahlpflichtfächern einbringen. Die Streicher- und Bläserklassen sind wegen der ohnehin höheren Stundenbelastung davon befreit und müssen kein weiteres Fach oder AG als Wahlunterricht in der 6. Klassen belegen. Diese Regelung muss noch in der Schulkonferenz bestätigt werden, sie gilt dann ab dem jetzigen 5. Jahrgang. Auf diese Weise wird im 8. Und 9. Jahrgang eine Stunde nachmittags eingespart.
- Frau Faller berichtete von elterlichen Beschwerden über die Verkehrssituation an den Bushaltestellen und über überfüllte Busse. Es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen beim Ein- und Aussteigen aus den Bussen. Dies wird einerseits verursacht durch die Schüler, die ungeordnet die Straße überqueren, andererseits durch viele Eltern, die ihre Kinder möglichst nahe an der Schule absetzen wollen und im Halteverbot direkt bei den Bushaltestellen anhalten. Herr Messer hat angeboten eine Verkehrserziehungs-AG einzurichten, wenn sich ein paar Eltern daran beteiligen würden.
Frau Faller appellierte an die Eltern, ihre Kinder nicht mehr in der Nähe der Bushaltestellen abzusetzen und möchte interessierte Eltern ermutigen, sich zu melden um bei der Verkehrserziehungs-AG mitzuwirken.
Beschwerden wegen überfüllter Busse hat Frau Faller weitergegeben. Sie betont aber, dass diese Beschwerden immer möglichst zeitnah und konkret sein müssen, also welche Buslinie um welche Uhrzeit betroffen ist. Sehr effektiv ist es auch, wenn sich Eltern direkt beim LNVG beschweren, erfahrungsgemäß werden zusätzliche Busse vom LNVG bei den jeweiligen Busunternehmen dann bestellt, wenn vermehrt Beschwerden wegen Überfüllung eingehen.
Die Beschwerden können direkt an Frau Holmes oder Herrn Untermann beim LNVG gerichtet werden unter 06152-939523 oder per Email an Petra.Holmes@LNVG-GG.de.
- Von Eltern wurde die Frage gestellt, wer die Busfahrkarten bei den G8-Klassen bezahlt, wenn diese in der Einführungsphase der Oberstufe sind. Grund: Die Kinder haben noch nicht die mittlere Reife und sind meistens noch schulpflichtig. Trotzdem sollen nach offizieller Regelung die Fahrkosten vom Schulträger nicht übernommen werden.
Herr Renner antwortete, dass er den Schulträger (den Landrat) diesbezüglich kontaktieren wird.
- Frau Faller: Bücher in der jetzigen Einführungsphase der Oberstufe sind wegen der großen Schülerzahl knapp. Es sind aber Bücher nachbestellt worden. Schüler, denen noch ein Buch fehlt, sollen sich das noch abholen.
- Frau Faller bittet die Eltern, einer Erhöhung der jährlichen Kopierkosten von 5€ auf 7€ zuzustimmen. Auf Nachfrage erklärte sie, dass kopierte Unterrichtsmaterialien immer häufiger verwendet werden. Warum dies notwendig oder vorteilhaft ist, anstatt wie früher hauptsächlich mit dem Schulbuch zu arbeiten, wurde nicht erklärt. Frau Faller wird dazu noch eine Mitteilung an die Eltern ausgeben.
- Frau Faller erklärte, dass die von Dr. Bauß veranlasste Installation von Videokameras auf dem Pausenhof den Zweck hat, dem Vandalismus außerhalb der Schulzeiten entgegenzusteuern. Die Kameras laufen nur nachts und am Wochenende. Wenn in der Zeit nichts passiert ist, dann werden die Aufnahmen vom Hausmeister gelöscht.
- Eine Frage von Eltern: In welcher Form sollen die Praktika in den 9. Und 11. Klassen zukünftig stattfinden? Frau Faller: Das Betriebspraktikum der 9. Klassen entfällt und wird durch einzelne, schulbegleitende Betriebsbesichtigungen ersetzt. In der Einführungsphase der Oberstufe gibt es nach wie vor ein 14-tägiges Betriebspraktikum in der letzten Januarwoche und der ersten Februarwoche. Wer in der jetzigen Einführungsphase noch keinen Praktikumsplatz für Januar 2011 hat, der soll sich unbedingt rechtzeitig bei seinem Powi-Lehrer melden.
Anmerkung: Das Praktikum ist nicht ortsgebunden und kann überall in der BRD und sogar im Ausland gemacht werden, allerdings muss dann ein Betreuer vor Ort gefunden werden.
- Der „Girls Day“ wird von der Schulleitung eher kritisch gesehen, auf Antrag beim Klassenlehrer wird aber 1 Tag normalerweise genehmigt.

TOP 3: Bericht des Vorstandes
- Herr Renner berichtete von den Aktivitäten/Terminen seit der letzten Sitzung des Gesamtelternbeirates. Der SEB war vertreten auf der Gesamtkonferenz am 1.7.2010 und beim Schulfest. Bei der Verabschiedung von Herrn Dr. Bauß am 25.6.2010 wurde ein Präsent im Namen der Eltern überreicht. Beim Abi-Ball am 26.6.2010 wurden kleine Geschenke an die ausscheidenden Schüler-Vertreter überreicht.
- Herr Renner stellte das Konzept einer Feedback-Kultur vor. Die vom Elternbeirat vorgeschlagenen Feedback-Bögen wurden zuvor bereits mit Schülern und Lehrern besprochen, leicht verändert und anschließend dem Personalrat vorgestellt. Nach Diskussionen mit der neuen Schulleitung wurden nochmal kleine Änderungen vorgenommen.
Als nächstes werden die Feedbackbögen auf der Gesamtkonferenz vorgestellt mit dem Ziel, die Einführung dieses Feedback-Konzeptes zu beschließen. Die Schulleitung befürwortet das Konzept und empfiehlt einen entsprechenden Beschluss. Zur Information finden sich die Feedbackbögen im Anhang zu diesem Protokoll.
Fragen von Eltern zu den Feedbackbögen:
- Werden die Feedbackbögen von den Schülern anonym ausgefüllt? Ja. Der überwiegende Teil des Bogens ist zum Ankreuzen. Nur falls der Schüler dies wünscht, kann er zusätzlich an einigen Stellen Freitext verwenden.
- Was soll mit dem Feedback erreicht werden? Der Lehrer soll sich mit den Schülern austauschen. Darüber hinaus gibt es einen kurzen Abschnitt am Ende des Bogens, in dem die Schüler sich zu dem Fragebogen und den einzelnen Fragen selbst äußern können. Ob die Feedbackbögen genutzt werden, soll zunächst dem Lehrer überlassen bleiben.
- Frau Faller schlug vor, die Feedbackbögen vor allem nach dem ersten Schulhalbjahr der 5. und 7. Klassen sowie in der Einführungsphase der Oberstufe zu verwenden. In diesen Jahrgängen gibt es für die Schüler die größten Veränderungen und im 2. Halbjahr besteht die Möglichkeit, auf die Anregungen der Schüler einzugehen.
- Falls die Gesamtkonferenz zustimmt, dann können die Fragbögen am Ende diesen Halbjahres erstmals verwendet werden.

Frau Saltzer stellte den Kassenbericht vor.
[...]
Die Ausgaben verteilten sich auf Fahrtkostenzuschüsse (der größte Teil) und Geschenke beim Neujahrs- und Sommerkonzert sowie bei Verabschiedungen.

Die Kassenprüfer stellten das Ergebnis der Kassenprüfung vor. Es wurden keinerlei Beanstandungen gemacht, die Buchführung war klar und nachvollziehbar.
Die Kassenprüfer beantragten, den Vorstand des Schulelternbeirates zu entlasten. Die versammelten Elternvertreter entlasteten einstimmig den Vorstand.

TOP 4: Verschiedenes
- Die Elternvetreter wurden noch einmal darum gebeten, bei den Elternabenden darauf hinzuweisen, dass von allen Eltern/Schülern Anträge auf Bezuschussung, zum Beispiel von Fahrtkosten, gestellt werden können.
- Frage: Wie finanziert sich die Kasse des Elternbeirates? Durch Elternspenden. Steuerlich absetzbare Quittungen werden ab 100€ automatisch erstellt, bei Spenden unterhalb 100€ werden Quittungen auf Nachfrage ausgestellt.
- Lukas Hundemer wies darauf hin, dass mit seinem Ausscheiden aus dem Elternbeirat niemand mehr für die Betreuung der Eltern-Homepage verantwortlich ist. Es wird daher ein Nachfolger gesucht.

TOP 5: Neuwahl des Schulelternbeirates
Zunächst wurde ein Wahlvorstand einberufen. Anschließend wurden die Namen aller Wahlberechtigten vorgelesen, es waren insgesamt 45 Wahlberechtigte anwesend. Alle folgenden Abstimmungen wurden geheim durchgeführt.
[...]
Alle gewählten Elternbeiräte nahmen die Wahl an. Der neue Schulelternbeirat setzt sich also wie folgt zusammen:

  • Vorsitzender: Dr. Gerhard Renner
  • Stellvertreter: Dagmar Andel
  • Kassenwartin: Valerie Burkard
  • Schriftführerin: Frau Ellen Schaffner
  • Beisitzer/Homepage: Uwe Klimmek
  • Beisitzer: Frau Melanie Lemanczyk

Herr Renner schloss die Sitzung um 22:45 Uhr und wünschte einen guten Nachhauseweg.
Gernsheim, 15.10.2010

Oliver Kirmeß
(Protokollant)