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Protokoll vom 07.02.2011

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Ort: Gymnasium Gernsheim, Mensa
Beginn: 20.00 Uhr    Ende: ca. 22:30
Anwesende: s. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)

Der Vorsitzende Herr Dr. Renner eröffnete die Sitzung und begrüßte die Anwesenden.

TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung
Das Protokoll der Sitzung vom 04.10.2010 wurde genehmigt. Fragen zu den Punkten Fahrtkosten für die E-Stufe sowie Feedback-Bögen wurden auf die Punkte Verschiedenes bzw. Bericht der Schulleitung verwiesen. Die Tagesordnung wurde einvernehmlich um den TOP 2a erweitert „Bewegliche Ferientage 2011/2012“.

TOP 2: Bericht der Schulleitung (Frau Faller, Herr Hahn)
Feedback-Bögen
Das Thema wurde in die Schulkonferenz eingebracht (s. Anlage), einige Lehrkräfte haben die Bögen auch schon erprobt. Dabei zeigte sich, dass die Bögen für die 5. Klassen noch nicht sehr geeignet sind, da sie dort sehr viel Erklärungsbedarf erfordern, ein Einsatz in der Jahrgangsstufe 6 erscheint sinnvoller. In den 8. Klassen hatte das Ausfüllen eher Spaßcharakter, die E-Stufe bevorzugt eher das Gespräch.
Daher scheinen die Feedback-Bögen in der derzeitigen Form nicht als Instrument für alle Klassenstufen geeignet. Daneben gibt es Vorbehalte einiger Lehrer.
Frau Faller berichtet, dass in der nächsten Gesamtkonferenz auch andere Formen der Befragung vor­gestellt werden sollen.
Die Schulkonferenz befürwortet, dass die Fragebögen von den Lehrern nur auf freiwilliger Basis einge­setzt werden sollen. Sie wird das Thema weiter diskutieren.
Am 9. März 2011 (Aschermittwoch) findet ein Pädagogischer Tag für das Lehrerkollegium statt. Inhaltlich geht es um die Einführung von Bildungsstandards und kompetenzorientiertem Unterricht. Die Referenten kommen vom Studienseminar Darmstadt.
Die Bibliothek in ihren neuen Räumlichkeiten wurde im Dezember eingeweiht. Die Bibliotheks­mitarbeiter haben sich bereiterklärt, die Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag zu erweitern, so dass die Bibliothek dann auch während der Mittagszeit bis nach der 7. Stunde genutzt werden kann. Frau Faller appellierte an die Elternvertreter, in den Klassen für eine verstärkte Nutzung der Bibliothek zu werben. Demnächst soll es von der SV und dem Förderverein Freunde des GG eine Ausschreibung wegen einer Namensfindung für die Bibliothek geben.
Die Arbeiten an den Außenanlagen wurden wegen des strengen Winterwetters nicht fortgeführt, Ziel ist eine Fertigstellung bis zu den Sommerferien. Die Finanzierung der „Außenmöblierung“ wird durch die Schule selbst erfolgen müssen, z.B. durch die Veranstaltung eines Sponsorenlaufs o.Ä. Die Boulder­wand und der zugehörige Fallschutz sind aus Mitteln des Ganztagsangebots gesichert.
Das Schulfest wird am 10. Juni stattfinden (Freitag vor Pfingsten)
Beim Förderverein „Freunde des Gymnasiums Gernsheim e.V.“ können nicht nur ehemalige Schüler, sondern z.B. auch Eltern, deren Kinder jetzt das Gymnasium besuchen, Mitglied werden. Frau Faller appelliert an die Elternbeiräte, in den Klassen Werbung für neue Mitgliedschaften zu machen.
Unterrichtsversorgung im 2. Schulhalbjahr
Herr Hahn berichtet über Zugänge und Abgänge, die zum Teil sehr kurzfristig erfolgten. So kam es zu Veränderungen in vielen Klassen und ungewöhnlich vielen Wechseln. Es gibt jedoch keinen Unterrichts­ausfall (außer weiterhin im Fach Sport: in den 5. und 7. Klassen kann die dritte Sportstunde nicht erteilt werden).
TOP 2a: Bewegliche Ferientage im Schuljahr 2011 / 2012
Auch das nächste Schuljahr weist deutliche Unterschiede in der Dauer des ersten und zweiten Halbjahres auf: 1. Halbjahr: 21 ½  Wochen bis 3. Februar / 2. Halbjahr: 14 ganze und 5 halbe Wochen.
Die Gesamtkonferenz hat sich dafür ausgesprochen, dass schulintern das Halbjahr bereits mit den Weih­nachtsferien enden soll, das zweite Halbjahr beginnt dann schon nach den Ferien. Dies trifft nicht für epochalen Unterricht zu, hier kann die unterschiedliche Halbjahreslänge nicht ausgeglichen werden.
Für das Schuljahr sind drei bewegliche Ferientage vorgesehen, bei deren Festlegung auch die Eltern­vertreter einzubeziehen sind. Der Schulelternbeirat stimmte nach Diskussion folgender Festlegung zu:
1. beweglicher Ferientag: 20.02.2012 (Rosenmontag)
2. beweglicher Ferientag: 18.05.2012 (Tag nach Christi Himmelfahrt)
3. beweglicher Ferientag: 08.06.2012 (Tag nach Fronleichnam)
Die Zustimmung erfolgte bei vier Enthaltungen ohne Gegenstimmen. Auch die Schulkonferenz und die Gesamtkonferenz hatten im Vorfeld für diese Verteilung gestimmt.
Die Gesamtkonferenz hatte auch befürwortet, den „Tag der offenen Tür“ zu einem Projekttag aufzuwerten, der für die Schüler insofern verpflichtend ist, als sie bei der Vorbereitung und der Durchführung dieses Tages eine größere Rolle übernehmen sollen. Angedacht sind z.B. Aufbau und Abbau, Vorbereitung bestimmter Inhalte oder Ausstellungen, Unterstützung von Führungen, Musik- oder Theateraufführungen, Schnupperstunden etc. Auf Antrag beim Klassenlehrer sei aber eine Befreiung (z.B. wegen Vereins­aktivitäten) möglich. Als Ausgleich für diese zusätzliche Leistung soll der Fastnachtsdienstag (21.02.2012) schulfrei sein.
Der Fastnachtsdienstag war in der Vergangenheit auch schon schulfrei, wobei die 6 dadurch ausgefallenen Schulstunden durch jeweils 3 Schulstunden vor den Herbstferien und bei der Zeugnisausgabe zum Halb­jahreswechsel kompensiert wurden (jeweils 6 Stunden Unterricht statt frei nach der 3. Stunde)
Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, ob Fastnachtsdienstag schulfrei sein sollte und wenn ja, ob dieser Tag durch den Projekttag oder die bisherige Regelung ausgeglichen werden sollte.
Der Schulelternbeirat beschloss mit großer Mehrheit (bei drei Gegenstimmen und 2 Enthaltungen), dass Fastnachtsdienstag im nächsten Schuljahr schulfrei sein soll. Bei der Abstimmung, wie die Stunden kompensiert werden sollen, stimmte die Mehrheit für einen Ausgleich durch den Projekttag „Tag der offenen Tür“. Für den Ausgleich durch jeweils 3 Stunden vor den Herbstferien und bei der Zeugnisausgabe fand sich keine Mehrheit.

TOP 3: Bericht Schulelternbeiratsvorstand / Kassenbericht / Wahl der Kassenprüfer
Der Vorsitzende des Schulelternbeirats, Dr. Renner, berichtete von den Aktivitäten und Terminen seit der letzten Sitzung des Schulelternbeirats. Dazu gehörten Beteiligung an der Schulhof-AG, Elternsprechtag, Vorlesewettbewerb, Einweihung der Bibliothek, Vorbereitung Schulfest und Tag der offenen Tür, Gesamt- und Fachkonferenzen.
Die Kassenwartin, Frau Burkard, stellte die Entwicklung der Elternspende seit dem letzten Kassenbericht vor.
[...]

An weiteren Ausgaben ist geplant, eine Sitzbank in den Außenanlagen zu finanzieren.
Anträge für Unterstützung durch die Elternspende gibt es beim Klassenlehrer. Die Elternbeiräte werden gebeten, die Eltern über die Elternspende und die Möglichkeit, bei Klassenfahrten Unterstützung zu erhalten, zu informieren.
Wahl der Kassenprüfer für die Schuljahre 2010/2011 und 2011/2012
Auf die Durchführung einer geheimen Wahl wurde mit großer Mehrheit verzichtet. Es wurden gewählt: Marion Trommershäuser und Petra Hock.

TOP 4: Verschiedenes
4.1. Überfüllte Busse
Frau Andel vom Schulelternbeirat hatte mit dem Landrat ein Gespräch geführt, auch eine Stadtverordnete von Riedstadt setzte sich für die Verbesserung der Situation (überfüllte Busse, nicht alle Kinder werden mitgenommen) ein. Ein Schreiben des Landrates an Frau Andel ist dem Protokoll beigefügt. Danach hat die LNVG seit dem Fahrplanwechsel im Dezember Haltestellen verlegt, so dass nun kein Kind mehr stehen bleiben muss. Weitere Linien oder der Einsatz von weiteren Fahrzeugen sind aus finanziellen Gründen nicht möglich.
Vom Schulelternbeirat wird um Rückmeldung über den weiteren Verlauf gebeten und um Reaktionen der LNVG, wenn diese von den Eltern direkt angesprochen wird (Ansprechpartner s. Protokoll vom 4.10.2010). Geplant ist ein Termin von Seiten der Schule (Schulleitung, Schüler, Schulelternbeirat, Eltern) mit der LNVG zur weiteren Planung des Schülertransportes.
4.2. Ausfall von Unterrichtsstunden
Von Seiten der Elternbeiräte wird ein häufiger Unterrichtsausfall in den 11. Klassen, aber auch in der Unter- und Mittelstufe, kritisiert. Der Unterrichtsausfall führe für die ohnehin stark belasteten G-8-Schüler zu weiteren Belastungen.
Die Schulleitung stellt dazu klar, dass bei Unterrichtsausfall in den 11. Klassen der U-Plus-Pool keine ge­eigneten Kräfte bietet. Teilweise wurde von den Lehrkräften in den 11. Klassen auch das virtuelle Klassen­zimmer genutzt. Bei Unterrichtsausfall in der Sekundarstufe I ist ebenfalls oft kein Ersatz für qualifizierten Unterricht möglich, hier steht die Betreuung der Schüler (Stichwort „Verlässliche Schule“) im Vordergrund. Wenn jedoch von Seiten der Vertretungskraft gar kein Unterricht stattfindet oder in sonstigen gravierenden Fällen bei dieser Thematik, können die Eltern dies an Frau Faller weitergeben. Herr Hahn weist auch auf organisatorische Probleme hin, wenn Krankschreibungen nur wochenweise erfolgen – für die Planung von Vertretungen ist es einfacher, wenn ein längerer Ausfall von vornherein bekannt ist.
Von Seiten der Eltern wird Folgendes vorgeschlagen:
bei planbaren Ausfällen sollte die jeweilige Lehrkraft für Aufträge und Material für die Vertretung sorgen
für jede Klassenstufe sollte in den einzelnen Fächern Unterrichtsmaterial zentral vorgehalten werden, so dass die Vertretungskraft aus diesem Materialpool Themen für den Unterricht nutzen kann.
Lehrbücher sollten in den jeweiligen Klassenstufen und Fächern parallel und im gleichen Tempo bearbeitet werden.
In das Schulprogramm sollte eine Leitlinie aufgenommen werden, wie mit Unterrichtsausfall umgegangen werden soll.
Der Schulelternbeirat weist darauf hin, dass Unterrichtsausfall nicht von den Eltern dokumentiert werden muss, die Daten liegen der Schulleitung vor. Es sollte ggf. eher eine schlechte Qualität des Vertretungs­unterrichts dokumentiert werden.
4.3. Fahrtkosten für die E-Stufe
Hierzu gibt es auf verschiedenen Ebenen Aktivitäten, auch von Seiten der Politik; vom Schulelternbeirat sind dazu derzeit keine weiteren Aktivitäten geplant.
4.4. Wahlpflichtunterricht
Die jetzigen fünften Klassen brauchen keine AG-Stunden mehr.
Für die höheren Klassen gilt, dass am Ende der 9. Klasse 5 Stunden Wahlpflichtunterricht nachgewiesen werden müssen, diese jedoch nicht unbedingt im Zeugnis ausgewiesen sind. Nicht für alle AGs wurden Bestätigungen erteilt. Es ist unklar, was als Bestätigung vorgelegt werden soll und was geschieht, wenn ein Nachweis evtl. nicht mehr vorliegt. Zum Teil waren diese Nachweise in der Vergangenheit von den Schülern bereits abgegeben worden und werden jetzt erneut von ihnen gefordert.
Laut Schulleitung sollen sich die Schüler die Teilnahme an Projekten und AGs nochmals neu bestätigen lassen. Ansprechpartner sei der Klassenlehrer. Von den Eltern wird berichtet, dass nicht alle Klassenlehrer sich mit dem Prozedere auskennen.
4.5. Orientierungswochen / Betriebspraktikum
Vom Elternbeirat Uwe Baum wird berichtet, dass der Leiter der Ausbildung bei Opel bereit ist, einen Tag zur Berufsorientierung im Ausbildungszentrum in Absprache mit der Schule zu gestalten. Damit könnte die Orientierungswoche qualitativ höherwertiger gestaltet werden als mit einer bloßen Betriebsbesichtigung und so wäre auch eher eine berufliche Orientierung möglich.
Herr Hahn wird diesen Hinweis an Herrn Seelbach weitergeben.
4.6. Homepage des Schulelternbeirates
Termine der Schule werden auf der Homepage von der Schule selbst eingestellt, nicht vom Schuleltern­beirat.
Ansprechpartner für die Website des Schulelternbeirates: webmaster@schulelternbeirat.de. Benutzername und Passwort sind nur notwendig, wenn eigene Artikel eingestellt werden sollen. [...] Statt des früheren Forums bietet die Seite des Schulelternbeirates nun ein moderiertes Gästebuch an.
4.7. Abschlussfahrt Klasse 9
Frau Faller berichtet, dass in der Sekundarstufe nur zwei Fahrten vorgesehen seien. Das Gymnasium Gernsheim führt aber derzeit bereits drei Fahrten durch (Klassenfahrt 6. Klasse, Suchtprävention 7. Klasse, politisches Seminar 9. Klasse). Die Schulleitung lehnt eine einwöchige Klassenfahrt der 9. Klassen ab, bietet aber an, dass der 1. Juni sowie ein Tag des Wochenendes als Fahrt erlaubt werden. Eine ähnliche Regelung wird auch für die 11. Klassen angeboten. Frau Faller weist im Zusammenhang mit Klassenfahrten auch auf die Problematik des Unterrichtsausfalls und der Kostenbelastung der Eltern hin.
In diesem Schuljahr findet kein Wandertag statt.
4.8. Sport-Abitur
Nach Angaben von Frau Faller ist für das Fach Sport kein Leistungskurs am Gymnasium Gernsheim ge­plant, Sport als viertes Prüfungsfach ist jedoch möglich. Von den acht Gymnasien in Darmstadt wird Sport als Leistungsfach nur an zwei Schulen angeboten.

TOP 5: Neuwahl des Kreiselternbeirates
Herr Renner berichtet, dass gemäß Schulgesetz pro angefangene 500 Schüler von den Eltern 1 Vertreter und ein Ersatzvertreter zu benennen sind. Diese bestimmen am 22. Februar 2011 den Kreiselternbeirat, der die Verbindung zum Landeselternbeirat bildet.
Es wurden gewählt: Dagmar Andel, Petra Röhm-Tremmel, Melanie Lemanczyk, Ellen Schaffner. Als Ersatzvertreter stehen zur Verfügung: Dr. Gerhard Renner und Uwe Baum.

Herr Renner schloss die Sitzung um etwa 22:30 Uhr und wünschte einen guten Nachhauseweg.

Gernsheim, 12.02.2011
Ellen Schaffner
(Protokollantin)