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Protokoll vom 10.09.2012

Kategorie:

Ort: Gymnasium Gernsheim, Aula

Beginn: 20:00 Uhr Ende: ca. 22:00 Uhr

Anwesende: s. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)

Der Vorsitzende Herr Dr. Renner eröffnete die Sitzung und begrüßte die Anwesenden.

 

TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung

Die Tagesordnung und das Protokoll der letzten Sitzung wurden genehmigt.

 

TOP 2: Bericht der Schulleitung (Frau Faller, Herr Hahn)

  1. Aktuelle Situation der Unterrichtsversorgung (Herr Hahn)

Der durch die Stundentafel vorgeschriebene Unterricht kann in allen Jahrgangsstufen erteilt werden, in diesem Schuljahr auch im Fach Erdkunde. Die Jahrgangsstufe 9 wurde nicht neu aufgeteilt, so dass es nun sieben Klassen (statt der rechnerisch vorgegebenen sechs Klassen) gibt. Diese deutlich kleineren Klassen erlauben ein besseres Arbeiten und die bessere Bearbeitung von Konflikten.

In der Jahrgangsstufe 11 (Q-Phase) gibt es ein gutes Angebot an Leistungskursen, so konnten trotz geringer Kursgrößen auch Leistungskurse in Französisch, Chemie, Physik und Kunst angeboten werden.

Leider gibt es nicht mehr so viele Arbeitsgemeinschaften wie früher. Dies liegt an der hohen Unterrichts-belastung der Kinder, vor allem in der Klasse 8, daher gibt es kein so breites Angebot wie gewohnt. Erst in den nächsten vierzehn Tagen wird entschieden, welche AGs tatsächlich angeboten werden.

  1. Außenhofgestaltung (Frau Faller)

Die Außenmöblierung ist angeschafft. Von dem Betrag von 25.000 € aus dem Sponsorenlauf sind noch 2.300 € übrig, die evtl. für Sportgeräte eingesetzt werden sollen, um das Bewegungsangebot zu komplettieren. Es wurden viele Sitzgelegenheiten angeschafft, die von den Kindern gut angenommen werden. Aus Schul- und Landesmitteln gab es dazu noch eine neue Tischtennisplatte und die Basketballkörbe wurden instand gesetzt.

Der Förderverein hat eine Spielekiste finanziert, deren Inhalt in den Pausen ausgeliehen werden kann. Es muss noch geregelt werden wie die Ausleihe funktionieren wird (z.B. über Hinterlegung Schülerausweis).

Vor dem Haupteingang sind nun die neuen Fahrradständer in Betrieb. Die Metallzäune bleiben noch stehen, um den „Rasen“ zu schützen, dieser wird erst im nächsten Jahr freigegeben. Die Boulderwand dort ist daher auch noch nicht zugänglich.

  1. Gymnasiale Oberstufe im Südkreis

Bei zwei Terminen beim Landrat ging es auch um die Frage, ob durch eine zusätzliche Oberstufe im Südkreis die bestehenden gymnasialen Oberstufen in Groß-Gerau (Prälat-Diehl-Schule und berufliches Gymnasium) und in Gernsheim gefährdet werden bzw. ob dort dann wegen geringerer Schülerzahl nur noch ein eingeschränktes Kursangebot möglich sein wird.

Bisher gab es noch keine Entscheidung.

G 8 / G 9

Sobald ein entsprechender Erlass zur Wahlfreiheit der Schulen bezüglich G 8 und G 9 aus dem Kultus-ministerium kommt, ist eine zügige Entscheidung der Schule nötig. Frau Faller bittet daher um ein Meinungsbild aus der Elternschaft.

Folgende Gesichtspunkte wurden von Seiten der Elternbeiräte eingebracht:

  • G 8 bedeutet eine hohe Arbeitsbelastung

  • Es bleibt kaum Zeit für außerschulische Aktivitäten, das Jugendangebot der Vereine kann nicht mehr genutzt werden

  • Der Lernstoff wird nur noch schnell abgearbeitet, es bleibt keine Zeit für Wiederholungen oder vertieftes Lernen, der Stoff kann sich nicht „setzen“. Die Kinder stehen ständig unter Druck.

  • Die hohe Arbeitsbelastung gerade in der Mittelstufe ist nachteilig, da für die wichtige Entwicklungsphase in dieser Zeit kein Raum bleibt.

  • Es fehlt die Zeit für eine dritte Fremdsprache oder zur Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften

  • G 8-Abiturienten fehlt die Reife, sie sind noch zu jung für die Universität, können sich noch nicht für einen Beruf entscheiden. Daher auch vermehrter Zulauf bei Freiwilligendiensten.

  • Das derzeitige G 8-Konzept ist nicht ausgereift und müsste weiter bearbeitet werden.

  • Es gibt auch Kinder, die G 8 gut schaffen. Um auch diesen gerecht zu wären, wird ein paralleles Angebot von G 8 und G 9 befürwortet (analog den „Turboklassen“, die vor der allgemeinen Einführung von G 8 eingerichtet waren).

  • Es sollte eine Wahlmöglichkeit zwischen G 8 und G 9 bestehen. Ideal wäre die Durchlässigkeit von G 8 zu G 9 oder umgekehrt.

Für Kinder, die derzeit bereits das Gymnasium besuchen, wird sich nichts ändern, für sie gilt weiter G 8.

Um das Thema G 8 / G 9 in der Schule weiter zu bearbeiten, wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, zu der es bereits viele spontane Meldungen auch von Elternseite gegeben hat. Bei Interesse können Elternbeiräte sich bei Frau Faller melden.

  1. Sonstiges

Frau Faller berichtet, dass die Toiletten schmutzig und übermäßig verunreinigt sind. Sie bittet die Eltern, mit ihren Kindern darüber zu reden.

 

TOP 3: Bericht des Vorstands des Schulelternbeirats

Herr Renner gibt einen Überblick über die Tätigkeiten und Termine des Vorstandes des Schulelternbeirates, unter anderem die Teilnahme an der Schulkonferenz und an Gesamtkonferenzen. Der Elternbeirat wurde auch unterstützend tätig bei Schüleraustauschen und dem Schulfest, war bei einigen mündlichen Abitur-prüfungen anwesend und überreichte bei der Abiturfeier Geschenke für besonders engagierte Schüler.
Frau Andel nahm als Mitglied des Kreiselternbeirates an dessen Sitzungen teil und berichtete kurz über die dortige Tätigkeit.

 

TOP 4: Kassenbericht

Die Kassenwartin, Frau Burkard, stellt den Kassenbericht der Elternspende für den Zeitraum 01.10.2011 bis 30.08.2012 vor.

[...]

Frau Burkard erläutert die Einnahmen und Ausgaben. Die Einnahmen setzen sich aus den Spenden zusammen. Bei den Ausgaben entfällt der größte Teil auf Einzelzuschüsse zu Klassenfahrten und die Bezuschussung der Musikfreizeit in Oberwesel. Daneben fielen Ausgaben für Präsente bei den Konzerten und für besonders engagierte Abiturienten sowie bei der Lehrerverabschiedung an.

Bei der Kassenprüfung am 03.09.2012 gab es keine Beanstandungen, die Buchführung war klar und nachvollziehbar. Die Kassenprüferin beantragte, den Vorstand des Schulelternbeirates zu entlasten.

 

TOP 5: Neuwahl des Vorstandes des Schulelternbeirates

Nach der einstimmigen Entlastung des bisherigen Vorstandes fand die Wahl der sechs Mitglieder des neuen Vorstandes des Schulelternbeirates statt. Der Wahlvorstand bestand aus Frau Triebel, Frau Bourquin und Herrn Zimmermann. Es waren 36 stimmberechtigte Elternvertreter anwesend.

Es wurden gewählt:

  • Vorsitzender: Dr. Gerhard Renner

  • Stellvertreterin: Andrea Leonhard

  • Schriftführerin: Ellen Schaffner

  • Kassenwart: Karl-Horst Klinger

  • Beisitzerin: Philine Krieger

  • Beisitzer: Uwe Klimmek

Als Kassenprüfer wurden gewählt:

  • Petra Hock

  • Nele Herweg

 

TOP 6: Wahl der Delegierten für die Wahl des Kreiselternbeirates am 15.01.2013

Aufgrund der Schülerzahl kann das Gymnasium Gernsheim folgende Delegierte benennen:

  • drei Vertreter: wahlberechtigt und wählbar

  • drei Ersatzvertreter: wählbar

Frau Andel, die bisher Mitglied im Kreiselternbeirat war, erläutert die Aufgaben und die Zusammensetzung des Kreiselternbeirates. Die Neuwahl des Kreiselternbeirates wird am 15.01.2013 stattfinden.

Als Vertreter wurden gewählt: Doris Genders, Nele Herweg, Ellen Schaffner.

Als Ersatzvertreter wurden gewählt: Andrea Leonhard, Arne Müschen, Gerhard Renner

 

TOP 7: Verschiedenes

  1. Brand im Reifenlager: Herr Hahn war von Polizei und Feuerwehr informiert, dass der Rauch nach Westen abzog und das Gymnasium im östlichen Teil Gernsheims nicht betroffen war. Vorsichtshalber waren vormittags Türen und Fenster geschlossen gehalten worden und die Kinder hätten in den Pausen im Gebäude bleiben können.

  2. Schulbeginn um 7.30 Uhr: von Elternseite wird vorgeschlagen, den Schulbeginn auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Die Schulleitung erläutert dazu, dass das zentrale Problem bei einem späteren Schulbeginn die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel sei und die Einbeziehung der weiteren Schulen, die durch diese Verkehrsmittel ebenfalls bedient werden. Bei einer Änderung muss dies für den gesamten Kreis und für alle Verkehrsmittel koordiniert werden. Daher kann diesem Wunsch nicht Rechnung getragen werden.

  3. Handyversicherung für eingezogene Handys: Schäden an wertvollen Handys werden durch die Versicherung der Schule nicht abgedeckt, da nur Gegenstände versichert sind, die in der Schule benötigt werden. Von Seiten der Eltern und Kinder sollte auch überlegt werden, ob Kinder tatsächlich teure Smartphones mit in die Schule nehmen müssten. Sollte die Frage der Versicherung weiter akut sein, kann von der Schule eine Anfrage an das staatliche Schulamt gestellt werden.
    Die Frage, bei wem volljährige Schüler, denen das Handy entzogen wurde, dieses abholen sollen, hat sich bisher noch nicht gestellt, da Oberstufenschüler in Pausen und Freistunden ihre Mobiltelefone im Oberstufenraum benutzen können. Falls notwendig, ist ein eingezogenes Handy bei Frau Faller abzuholen.

  4. Fahrtkosten für Klasse 10: Der Schulträger argumentiert, dass gegenüber G 9 kein Nachteil bestehe, da in jedem Fall die Eltern für drei Jahre die Fahrtkosten zu tragen hätten. Daher ist mit einer Kostenübernahme für die Klasse 10 nicht zu rechnen.

  5. Unterrichtsausfall durch den pädagogischen Tag: Frau Faller erläutert, dass den Lehrkräften ein Tag pro Schuljahr als pädagogischer Tag zustehe. Eine Verlegung auf den Nachmittag sei nicht möglich gewesen, da die Lehrer ein umfangreiches Programm hatten, das den Vor- und den Nachmittag erforderte (diesjähriges Thema „Mobbing“).
    Eltern schlagen vor, das Datum in die Infomappe für die neuen Schüler aufzunehmen.

  6. Schülerausweis: es wird vorgeschlagen, dass am Schuljahresanfang alle Schüler einen Schüler-ausweis erhalten sollen. Frau Faller erklärt dazu, dass dies einen hohen Aufwand für die Schule bedeutet und da viele Schüler gar keinen Ausweis benötigen, wird dieser Weg nicht eingeschlagen. Bei Bedarf können die Schüler jedoch jederzeit einen Ausweis bekommen.

  7. Terminplan: derzeit ist der Kalender noch nicht für das gesamte Schuljahr vollständig, daher sind noch nicht alle Termine auf der Homepage des Gymnasiums eingestellt. Bis zu den Herbstferien soll dies aber geschehen sein.

  8. Bundesjugendspiele: Nachfrage, wie die Kinder zum Sportplatz außerhalb der Schule kommen und ob auf dem Weg dazu die Begleitung durch einen Lehrer notwendig sei. Frau Faller erklärt, dass es sich dabei um einen „besonderen Schulweg“ handelt. Die Lehrer sollen den Weg erklären und können dann die Kinder zum Sportplatz bestellen – dies sei zumutbar, auch ohne Begleitung durch einen Lehrer.

  9. elektronische Geräte auf Klassenfahrten (MP3-Player, Playstation etc.): die Schulordnung gilt auch für Klassenfahrten, daher sind elektronische Geräte nicht erlaubt. Ein Mobiltelefon darf mitgenommen und nach Absprache mit dem Lehrer genutzt werden.

  10. Belegbogen Oberstufe: diese sind unterwegs und bei den ersten Eltern auch schon angekommen

  11. Vertretungsunterricht / verlässliche Schule:
    Unterrichtsausfall in der Oberstufe wird nicht vertreten.
    Das Kultusministerium hat die Mittel für Vertretungsunterricht gekürzt, so dass die „verlässliche Schule“ nur noch für die Klassen 5 bis 7 gilt. Für die Klassenstufen 8 und 9 müssen sinnvolle Regelungen gefunden werden. So werden eher die Randstunden und der Nachmittagsunterricht ausfallen, die Stunden im Laufe des Vormittags sollen vertreten werden; falls machbar, wird Nachmittagsunterricht vorverlegt.

 

Herr Renner schloss die Sitzung gegen 22:00 Uhr und wünschte einen guten Nachhauseweg.

Protokoll: Ellen Schaffner