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Protokoll vom 12.05.2014

Kategorie:

Ort: Gymnasium Gernsheim, Aula

Beginn: 20:00 Uhr Ende: ca. 21:20 Uhr

Anwesende: s. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)

 

TOP 1:Begrüßung der Schulelternbeiräte

Der Vorsitzende des Schulelternbeirates, Herr Dr. Renner, eröffnet die Sitzung und begrüßt die anwesenden Elternvertreter.

 

TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung

Das Protokoll der letzten Sitzung vom 29.10.2013 wurde genehmigt.

 

TOP 3: Bericht der Schulleitung (Frau Faller)

Verhalten in sozialen Netzwerken

Frau Faller berichtet, dass problematisches Verhalten in sozialen Netzwerken derzeit ein großes Thema an der Schule ist, mit Schwerpunkt in der Jahrgangsstufe 7 (s.a. Elternbrief vom März 2014 und SchülerInnenbrief vom April 2014). Das Thema betrifft aber auch andere Jahrgänge bis zu den 9. Klassen. Ein weiteres großes Thema ist die unerlaubte Nutzung der Handys. Auch an anderen Schulen treten vergleichbare Probleme auf. Dazu gab es am Gymnasium schon Konferenzen und Elterngespräche, es wurden Ordnungsmaßnahmen und pädagogische Maßnahmen verhängt. Zu den pädagogischen Maßnahmen gehört auch der „Nachsitznachmittag“ am Mittwoch. Auch die Eltern sind gerade beim Thema Mobbing gefordert zu fragen, was die Kinder im Internet / in den sozialen Netzwerken tun.

Schulprogramm

Die Schulkonferenz arbeitet derzeit am Leitbild, das alle Beteiligten einbeziehen soll, so dass alle Verantwortung übernehmen.

Ausblick

Demnächst finden wieder die beiden Sommerkonzerte statt. Vor den Sommerferien findet eine Projektwoche statt, die den Schülern und Schülerinnen ein Lernen in anderen Kontexten ermöglichen soll. Im Jahr 2015 gibt es ein Jubiläum: „150 Jahre Bürgerschule Gernsheim“, der Vorläufer des Gymnasiums. Das Motto des Jubiläumsjahres ist „150 Jahre – wir machen Schule“. Die Arbeitsgemeinschaft an der Schule sucht noch Mitarbeiter auch in der Elternschaft.

 

TOP 4: Bericht des Vorstandes des Schulelternbeirates

Herr Renner berichtet von den Aktivitäten des Schulelternbeirates seit der letzten Sitzung. Dazu gehörten die Teilnahme am Elternsprechtag, mehrere Sitzungen des SEB-Vorstandes, Teilnahme am Neujahrskonzert mit Überreichung von kleinen Anerkennungen an die beteiligten Lehrer, Teilnahme mit einem Stand am Tag der offenen Tür, Treffen mit der Schulleitung zum Thema G 8 / G9.

Bei einer Sitzung mit dem Verein „Freunde des GG“ wurde das Thema der Zusammenlegung der Kassen angesprochen. Derzeit wird von beiden Seiten geprüft, ob das sinnvoll und machbar ist.

Zusammen mit der Schule organisierte der Elternbeirat zwei IT-Infoabende, die sehr interessant und gut besucht waren.

Zum Thema „Unterrichtsausfälle“ im ersten Halbjahr hatte der Elternbeirat eine Umfrage bei den Klassenelternbeiräten durchgeführt, die zeigte, dass vor allem in den 7. und 8. Klassen Unterricht ausgefallen war, für den es keinen Ersatzunterricht gab (vor allem in den Fächern Englisch, Chemie, Französisch). Herr Hahn erläutert einige Hintergründe dazu, z.B. gibt es in den ersten fünf Wochen einer Erkrankung keine Unterstützung des staatlichen Schulamtes und ein Ersatz durch Lehrer, die das Referendariat beendet haben, greift erst zum Ende des jeweiligen Halbjahres). Aus der Elternschaft gibt es hierzu den Vorschlag, das Virtuelle Klassenzimmer zu nutzen, um dort für die Schüler Unterrichtsinhalte und –hilfen einzustellen. Von der Seite der Schule wird darauf verwiesen, dass es nicht ausreicht, im Virtuellen Klassenzimmer Lernstoff einzustellen – darüber hinaus muss der Stoff auch im Unterricht besprochen und müssen die Ergebnisse der Aufgaben ausgewertet werden. Daher sei dieses Medium eher im normalen Unterricht einsetzbar.

Vom Elternbeirat wird angemerkt, dass auch Vertretungen keinen Fachunterricht erteilen und der durchgeführte Unterricht nicht gut strukturiert ist, da die vorhandenen Ordner mit Unterrichtsinhalten nicht genutzt werden und selbst von den vertretenden Fachlehrern werde teilweise kein Fachunterricht erteilt.

Am Ende der Diskussion steht der Appell, möglichst viel Unterricht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu erteilen. Die Kommunikation zwischen Herrn Hahn und dem Elternbeirat der jeweils betroffenen Klasse kann noch verbessert werden, so dass die Elternbeiräte über die Dauer des Ausfalls und geplante Maßnahmen informiert werden. Eine Mail mit der Nachfrage dazu kann direkt an die Schulleitung geschickt werden.

 

TOP 5: Wechsel der laufenden Jahrgänge 5 bis 7 zu G 9

Frau Faller berichtet über das Verfahren. Nach der Information der Schule im März hat das Gymnasium noch im März drei Elternabende für die betroffenen Jahrgänge durchgeführt. Als wesentliche limitierende Rahmenbedingungen bei einem Wechsel wurden betrachtet:

  • Bestandsschutz
  • Klassen sind neu aufzuteilen
  • Profilangebote wie musikalischer Zug und bilingualer Zug können nicht aufrechterhalten werden
  • Auswirkungen in der Oberstufe

Die Gesamtkonferenz hat sich daher dagegen entschlossen, einen Wechsel zurück zu G 9 anzubieten und aus pädagogischen Überlegungen heraus kein Konzept dazu erstellt. Damit war das Verfahren beendet, eine Wahl, zu G 9 zurückzukehren, besteht daher am Gymnasium Gernsheim nicht. Auch viele weitere Schulen haben sich so entschieden.

Anzahl der Anmeldungen für das neue Schuljahr (bereits G 9): 158 Anmeldungen – im Vorjahr (unter den G 8-Bedingungen) waren es 150 Anmeldungen.

 

TOP 6: Verschiedenes

Eine Klasse 8 hat bereits seit 4 Jahren den gleichen Deutschlehrer, einige Eltern der Klasse wünschen sich für das kommende Schuljahr einen Wechsel. Empfehlung des Vorstandes des SEB: erst ein Stimmungsbild in der Klasse abfragen und dann gezielt das Gespräch mit der Schulleitung suchen.

Abitur 2014 – Von einer Elternbeirätin wird moniert, dass von einigen Lehrern die Noten aus der Abiturprüfung schon vor dem dafür vorgesehenen Termin bekannt gegeben wurden. Von der Schulleitung wird bestätigt, dass dieses Vorgehen nicht erlaubt ist, da sich die Note nach der Zweitkorrektur noch verändern kann. Die Dauer der Feier zur Überreichung der Abiturzeugnisse (Abi-Ball), die um 17.00 Uhr beginnt, wird als zu lange empfunden. ? Frau Faller weist darauf hin, dass es jedem Besucher frei steht, die Veranstaltung nach Ende des offiziellen Teils zu verlassen. Der offizielle Teil ist beendet, wenn alle Zeugnisse und Preise übergeben sind. Der Rest der Veranstaltung wird von den Abiturienten so gestaltet wie sie sich das vorstellen. Dabei werden z.B. auch Videos gezeigt, mit denen sich die Abiturienten viel Mühe gegeben haben. Dies sollte man als Form des Abschieds auch würdigen. Die Schulleitung wird auf diesen zweiten Teil der Feier keinen Einfluss nehmen.

Musikfreizeit: Direkt im Anschluss an die Musikfreizeit waren für einige Klassen mehrere Klassenarbeiten terminiert. Von Seiten der Eltern wird gewünscht, dass erneut an die Lehrer appelliert wird, die Arbeiten auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Als Hinweis wird angemerkt, dass z.T. eine Verschiebung möglich war, wenn man den Fachlehrer direkt angesprochen hat. Im kommenden Schuljahr wird die Musikfreizeit viel später stattfinden, so dass sich dieses Problem wahrscheinlich nicht mehr stellen wird.

Mit Bezug auf die Eltern-Veranstaltung zum Virtuellen Klassenzimmer am 07. Mai wird vom Elternbeirat darauf hingewiesen, dass es sich beim Virtuellen Klassenzimmer um ein sicheres Kommunikationsmedium handelt, das nicht nur für die Schüler, sondern auch von Seiten der Elternschaft genutzt werden kann. Es ist vom Klassenelternbeirat zu administrieren und bleibt innerhalb der Klasse. Unterstützung dazu gibt der Informatiklehrer Herr Olf. Für Schüler ist der Lehrer der Administrator. Auf der Homepage des Elternbeirates ist die Präsentation zu beiden IT-Veranstaltungen aufrufbar.

Webseite des Schulelternbeirates: Für die Betreuung der Webseite des Schulelternbeirates wird ab dem neuen Schuljahr im Sommer 2014 ein Nachfolger gesucht. Bitte über die Homepage bei ihm melden, damit ggf. eine Einarbeitung möglich ist.

Neuer Vorstand des Schulelternbeirates: im kommenden Schuljahr muss ein neuer Vorstand gewählt werden, daher erfolgt der Aufruf an alle Elternvertreter zu überlegen, wer bei der nächsten Wahl bereit ist, ein Amt zu übernehmen.

Ende der Sitzung um 21.20 Uhr. Herr Renner wünscht allen einen guten Nachhauseweg.

Protokoll: Ellen Schaffner