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Protokoll vom 14.09.2011

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Ort: Gymnasium Gernsheim, Aula
Beginn: 20.00 Uhr Ende: ca. 22.20
Anwesende: s. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)

Der Vorsitzende Herr Dr. Renner eröffnete die Sitzung und begrüßte die Anwesenden, speziell auch die neu gewählten Elternvertreter der Klassen 5, 7 und 9, der E-Phase und der Q-Phase. Die Schulleitung und der Vorstand des Schulelternbeirates stellten sich kurz vor.

TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung

Dr. Renner erläuterte kurz die Tagesordnungspunkte vom 16.05.2011, da einige Elternvertreter damals noch nicht in diesem Gremium vertreten waren. Das Protokoll der Sitzung vom 16.05.2011 wurde genehmigt, ebenso die Tagesordnung der aktuellen Sitzung.

TOP 2: Bericht der Schulleitung (Frau Faller, Herr Hahn)

Personaleinsatz im neuen Schuljahr 2011/2012

In allen Jahrgangsstufen wird der durch die Stundentafel vorgeschriebene Unterricht erteilt, eine Ausnahme bildet nur der Erdkundeunterricht in der 5. Klasse. Erdkunde wird hier nur für ein Halbjahr unterrichtet. Grund dafür ist, dass wegen der großen Schülerzahl in der Q-Phase dort besonders viele Lehrer gebunden sind (etwa ¼ des gesamten Unterrichts der Schule wird dort erteilt).

Da kurz vor Beginn des Schuljahres eine Lehrerin mit der Kombination Englisch/Französisch abgesprungen war und kein genau passender Ersatz gefunden werden konnte, waren vor dem Schulstart noch viele kurzfristige Änderungen nötig. Herr Hahn zählte kurz die neuen Lehrer und Lehrerinnen des Gymnasiums auf.

Für das kommende Schuljahr 2012/2013 wird erwartet, dass es schwierig wird, die beiden ausscheidenden Mathematik- und Physiklehrer zu ersetzen.

Für den Wahlunterricht in Klasse 6 sind ab dem nächsten Schuljahr 2 zusätzliche Stunden vorgesehen – insgesamt sind fünf Stunden Wahlunterricht bis zur Klasse 9 abzuleisten, die Kinder sollen allerdings in den Klassen 5 bis 7 diese fünf Stunden nachweisen können. Die Schüler der Musikklassen sind davon nicht betroffen.

Hausordnung

Der Pausenaufenthalt wurde in der Schulordnung neu geregelt (s. Elternbrief vom August und Homepage), dadurch wurde die „Vermüllung“ im Haus deutlich reduziert. Die Schulordnung wird auch ein Thema der neuen Schulkonferenz sein, deren Elternvertreter bei der nächsten Sitzung des Schulelternbeirats neu zu wählen sind.

Durch die Neuregelung des Pausenaufenthaltes entstand ein Problem für Schüler, deren Schließfächer im „gesperrten Bereich“ liegen; der Zugang in den Pausen ist dann Verhandlungssache. Der Vorschlag eines Elternvertreters, dass die betroffenen Kinder der Aufsicht als Nachweis ihren Schließfach-Schlüssel zeigen, wird von Frau Faller ebenfalls befürwortet. Ebenso wurde vorgeschlagen, in Zukunft den Schülern der 5. und 6. Klassen Schließfächer in Bereichen zuzuteilen, die während der Pausen zugänglich sind. Derzeit kann auch versucht werden, Schließfächer zu tauschen (über Sekretariat, Frau Galley).

Elternvertreter schlagen vor, den Kindern genügend Zeit zu lassen, rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn im Klassensaal zu erscheinen. Dazu soll die Pausenaufsicht sensibilisiert werden, die Kinder rechtzeitig in die Gänge zu lassen. Eventuell wäre auch ein „Vorgong“ kurz vor dem Ende der Pause hilfreich – Frau Faller merkt hierzu an, dass es wahrscheinlich problematisch ist, diesen Vorgong zu programmieren.

Das Thema „Toiletten“ wurde kurz angesprochen. Der Vorschlag, ein Bonus-Malus-System einzuführen, wird nicht weiter verfolgt. Dieses Thema wird auch während des Klassensprechernachmittags mit dem Beratungsteam angesprochen werden

Die Arbeiten an den Außenanlagen sollen bis Ende November beendet sein, auch Fahrradständer sollen dann vorhanden sein.

TOP 3: Bericht des Vorstands des Schulelternbeirats

Der Vorsitzende des Schulelternbeirats, Dr. Renner, berichtete von den Aktivitäten und Terminen seit der letzten Sitzung des Schulelternbeirats. Dazu gehören die regelmäßigen Treffen mit der Schulleitung, die Teilnahme an Sitzungen der Schulkonferenz, Sitzungen des Vorstandes des Schulelternbeirates, Teilnahme an der Abiturfeier mit Überreichung von Präsenten, Unterstützung des Schulfestes mit eigenem Stand, Verabschiedung von Lehrern, Teilnahme an Projekten und Arbeitskreisen (z.B. „Gesunde Schule“), Homepage des Elternbeirates, Besuch von Fachkonferenzen etc.

Dr. Renner gab Erläuterungen zum Einsatz der Elternspende und bat die Elternvertreter, in ihren Klassen darauf hinzuweisen, dass Eltern Mittel aus der Elternspende beantragen können (z.B. für Klassenfahrten). Derzeit werden Fachkonferenzen zum Teil auch von Mitgliedern des Vorstandes des Schulelternbeirates besucht. Die Fachkonferenzen stehen aber auch anderen Elternvertretern offen – bei Interesse können sich die Elternvertreter wegen der Termine an den Vorstand des Schulelternbeirates wenden. Sollen nur Einzelfragen abgeklärt werden, empfiehlt es sich, sich direkt an den Fachvorstand des jeweiligen Faches zu wenden (z.B. bei der Frage nach der Verwendung von Wörterbüchern bei Klassenarbeiten).

Vom Vorstand werden derzeit neue Themenschwerpunkte geplant – Vorschläge aus der Elternschaft dazu sind erwünscht.

Termine:

  • Ab 19. September: Wanderwoche / Wandertag am 21. September

  • 26. Oktober: Schulelternbeiratssitzung zur Wahl der Vertreter zur Schulkonferenz (20.00 Uhr). Eltern, die nicht Mitglied des Schulelternbeirates sind und sich wählen lassen wollen, brauchen eine Wählbarkeitsbescheinigung – diese ist im Sekretariat erhältlich.

  • 09. November: Sitzung der Schulkonferenz (18.00 Uhr)

  • 04. November, vormittags: Sponsorenlauf, organisiert von der Sportfachschaft. Der Erlös ist für die Möblierung des Außenbereichs bestimmt.

  • 12. November: Elternsprechtag. Durch Frau Faller erfolgte die Klarstellung, dass die Zeit bei einem Elternsprechtagstermin nicht ausreicht, um Problemfälle zu klären. Dann sollte am Sprechtag eher nur die Terminvereinbarung erfolgen. Insgesamt wurde deutlich, dass bei den Eltern ein Bedürfnis nach einem längeren Sprechtag oder einem zweiten Elternsprechtag besteht. Viele Eltern nutzen den Sprechtag auch einfach, um die Lehrer ihrer Kinder einmal kennen zu lernen. Als Alternative wird vorgeschlagen, dass sich (soweit zeitlich überhaupt möglich) die Fachlehrer bei Elternabenden vorstellen. Der Vorschlag, auch per Mail mit den Lehrern Kontakt aufzunehmen, greift nur für Sachverhalte, die für eine Abklärung per Mail geeignet sind und wenn die Lehrer bereit sind, ihre Mailadresse bekannt zu geben.

  • Betriebspraktikum E-Phase: letzte Januar-/erste Februarwoche. Vorschlag von Uwe Klimmek: Wenn Eltern von geeigneten Praktikumsplätzen wissen, können diese Vorschläge an den Vorstand des SEB gegeben werden, der sie dann an die Schule weiterleitet.

Frau Andel vertritt das Gymnasium im Kreiselternbeirat. Sie berichtete kurz von den Themen, mit denen sich der Kreiselternbeirat beschäftigt, z.B. Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS, Inklusion.

Frau Andel informiert über ein Angebot von Frau Töper am Gymnasium: Sie bietet für Jungen in den 7. und 8. Klassen einen Literaturclub an (Adventures Club), der sich zum ersten Mal am Dienstag, den 27. September trifft (14.15 bis 15.30 Uhr). Dazu gibt es auch einen Aushang am Schwarzen Brett.

TOP 4: Verschiedenes

  • Wandertag: die O.A.S.E bietet in diesem Jahr keine Betreuung an. Daher haben einzelne Eltern Schwierigkeiten, eine Betreuung für ihre Kinder zu organisieren. Auf den Vorschlag aus der Elternschaft, zukünftig feste Zeiten für den Wandertag der unteren Klassenstufen anzubieten, wird ablehnend reagiert, da dies die Gestaltungsfreiheit für den Wandertag zu stark beschneidet. Für die Betreuung der O.A.S.E-Kinder gibt es Regelungsbedarf für die Folgejahre.

  • Klassenfahrten: Die Zustimmung der Eltern zu Ziel und Kosten einer Klassenfahrt ist erforderlich. Von der Schule sind einige Rahmenbedingungen festgelegt, z.B. sollte eine 3-Tages-Fahrt im Inland nicht mehr als 150 Euro kosten. Für Eltern einiger Schüler aus der E-Phase entstand eine hohe finanzielle Belastung, weil zu der Klassenfahrt am Ende der 9. Klasse nun am Beginn der E-Phase Kosten für das politische Seminar anfallen und zusätzlich die Fahrkarten der Fahrschüler für das neue Schuljahr bezahlt werden müssen. Frau Faller erklärt dazu, dass die Termine für die betroffenen Klassen der E-Phase in diesem Jahr leider nicht verschoben werden können. Zukünftig werden die politischen Seminare im 2. Halbjahr der E-Phase durchgeführt, so dass auch ein zeitlicher Abstand zur Abschlussfahrt in der 9. besteht.

  • Fahrtkosten E-Phase: nach dem hessischen Schulgesetz ist zwar eine Erstattung ab der Sekundarstufe II nicht vorgesehen, trotzdem sollte dies versucht werden. Ein Antragsformular zur Fahrtkostenerstattung soll auf der Homepage des Gymnasiums (Rubrik „Schulelternbeirat“) zur Verfügung gestellt werden. Eine Alternative wäre die Beantragung von Schüler-BaföG

  • Realschulabschluss: für einen Realschulabschluss sind 10 Jahre Schulbesuch erforderlich mit Versetzung in die Q-Phase. Nach Abschluss der E-Phase ist keine Prüfung erforderlich.
    Bei einem Schulversuch wird es Schulen geben, die eine Realschulprüfung abnehmen (3 schriftliche Prüfungen, 1 Präsentation), zu der sich auch externe Schüler anmelden können.

  • Überfüllte Klassen: Eltern berichten, dass im Religionsunterricht und Musikunterricht der Klassen 7 teilweise mehr als 30 bzw. mehr als 40 Kinder unterrichtet werden.

  • Abendveranstaltungen in der Schule: die Treppen sind bei spätem Ende der Veranstaltungen nicht beleuchtet, es besteht eine erhöhte Unfallgefahr. Frau Faller, erklärte, dass die Hausmeister entsprechend informiert werden müssten.
    Parkplatz für Elternabende: in der Einladung sollte vermerkt werden, welche Eingänge offen sind. Für Eltern, die am Hallenbad parken, wäre es sinnvoll, wenn der Eingang auf der Rückseite des F-Blocks geöffnet wäre.

  • Stundenplan für die 8. Klassen: Eltern äußern den Wunsch nach mehr Doppelstunden, vor allem an Tagen mit Nachmittagsunterricht – zur Zeit haben manche Klassen an einem Tag in acht Fächern Unterricht.

  • Hausaufgaben: an Tagen mit Nachmittagsunterricht dürfen keine Hausaufgaben für den nächsten Tag aufgegeben werden. Eltern beklagen, dass manche Lehrer sich nicht an diese Regelung halten. Frau Faller bietet an, sich in solchen Fällen an sie zu wenden. Eine Alternative kann auch eine Absprache mit dem Lehrer sein, Hausaufgaben nicht für den nächsten Tag, sondern über einen Zeitraum von einer Woche aufzugeben.

Herr Renner schloss die Sitzung um etwa 22:20 Uhr und wünschte einen guten Nachhauseweg.

Gernsheim, 24.09.2011
Ellen Schaffner
(Protokollantin)