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Protokoll vom 16.05.2011

Kategorie:

Ort: Gymnasium Gernsheim, Aula
Beginn: 20.00 Uhr    Ende: ca. 22.40
Anwesende: s. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)

Der Vorsitzende Herr Dr. Renner eröffnete die Sitzung und begrüßte die Anwesenden.
TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung
Das Protokoll der Sitzung vom 07.02.2011 wurde genehmigt.

TOP 2: Bericht der Schulleitung (Frau Faller, Herr Hahn)
1. Pausenregelung
Derzeit ist in den Pausen der Aufenthalt im gesamten Schulgebäude erlaubt. Nach Ende der Bauphase soll der Aufenthaltsbereich nun wieder beschränkt werden, auch mit dem Ziel, dass die Schüler bei gutem Wetter wieder mehr nach draußen gehen und um das Vermüllen des Gebäudes zu verhindern.
Die Schulleitung beantragt die Zustimmung des Elternbeirates zu folgender Regelung:
Erlaubt wird der Aufenthalt in den Pausen: in Pausenhalle, Cafeteria, Schüleraufenthaltsräume, Bibliothek, Rasenplatz (bei trockenem Wetter), im Erdgeschoss (außerhalb der Klassenbereiche).
In Schlechtwetterpausen sollen zusätzlich ausgewiesene Klassenflure im Erdgeschoss (außer C-Block) genutzt werden können.
Nicht erlaubt sind: Treppenhaus, Klassenflure, Musiktrakt, gesamter C-Block.
Abstimmung: dieser Regelung wurde von den Elternbeiräten zugestimmt, es gab zwei Enthaltungen und eine Gegenstimme.
Die Hausordnung von 2006 wird von der Schulkonferenz im August 2011 überarbeitet.
Problematisch ist vor allem für jüngere Schüler, dass die Schulranzen in der Pause nirgends deponiert werden können. ? Vorschlag der Schulleitung: die Klassen können für sich einen Ranzendienst organisieren, bei dem z.B. zwei Schüler in der Pause alle Ranzen der Klasse beaufsichtigen.
Die Schließfächer wurden vom bisherigen Platz in die Schüleraufenthaltsräume und die Pausenhalle verlagert. Ein Elternbeirat berichtet, dass jüngere Schüler von älteren gehindert werden, an ihr Fach zu kommen. ? Vorschlag der Schulleitung: die Aufsicht sollte auf die Situation vor den Ranzenfächern ein Auge haben.
Verlassen des Schulgebäudes: die Schulleitung legt dar, dass Schüler der Klassen 5 bis 9 und der E-Phase die Schule in den Pausen nicht verlassen dürfen, da sonst der Versicherungsschutz entfällt. Für die Mittagspause gilt, dass nach schriftlichem Antrag der Eltern (Vordruck dazu gibt es im Sekretariat – wird dann in der Schülerakte aufbewahrt) die Kinder das Schulgelände verlassen dürfen, auch dann entfällt der Versicherungsschutz.
2. Bibliothek
Bei der Ausschreibung wegen eines Namens für die Bibliothek haben sich die Schüler rege beteiligt. Ergebnis: zukünftig heißt die Bibliothek BIGG  (Bibliothek im Gymnasium Gernsheim). Ein ähnlich der OASE gestalteter Schriftzug wird noch in der Bibliothek angebracht werden.
3. Mittagspause
Herr Meister hat die Koordination mit dem Arbeitskreis Schule und Gesundheit übernommen. Seit einiger Zeit bietet die Cafeteria ein neues, erweitertes Essensangebot. In Planung ist auch eine sog. „bewegte Mittagspause“ mit Bewegungsangeboten wie Basketball (Dienstag, Herr Meister, Sporthalle), Zirkus (Mittwoch, Mike Schumann), Ausleihmöglichkeiten von Frisbee u.Ä. aus der OASE.
4. Veranstaltungen / Klassenfahrten / Unterrichtsausfall
Frau Faller legte den derzeitigen Stand bezüglich Klassenfahrten dar:

  • 5. Klasse: 2 Wandertage
  • 6. Klasse: Klassenfahrt im Rahmen der Wanderwoche
  • 7. Klasse: Suchtpräventionsseminar zur Stärkung der Persönlichkeit im Rahmen des Klassenverbandes (angeleitet von Mitarbeitern der Drogenprävention Mörfelden-Walldorf)
  • 8. Klasse: ggf. Suchtprävention
  • 9. Klasse: politisches Seminar / Abschlussfahrt 2011: 1 Tag
  • 11. Klasse (E-Phase): Kurzfahrt (i.d.R. als Städtetrip)
  • 13. Klasse: Abschlussfahrt

Die Schule plant dazu eine Neuregelung. Hintergrund sind neben den hohen Kosten, die die Familien belasten auch, dass die jetzige Handhabung der Verordnungslage widerspricht. Danach dürfen in den Klassenstufen 5 bis 10 höchstens drei mehrtägige Fahrten unternommen werden, die in drei verschiedenen Schuljahren und in drei verschiedenen Kalenderjahren stattfinden sollen. Für die Oberstufe ist nur eine Studienfahrt vorgesehen, eine zusätzliche Fahrt ist möglich, wenn das Ziel eines der neuen Bundesländer ist oder es sich um eine Austauschfahrt handelt.
Von der Schule ist folgende Weiterentwicklung geplant:

  • für alle: 2 Wandertage
  • 6. Klasse: Klassenfahrt wie bisher
  • 7. Klasse: Suchtprävention wie bisher
  • 8. Klasse: keine Fahrt, evtl. 1 zusätzliche Exkursion
  • 9. Klasse: das politische Seminar soll in dieser Klasse entfallen, da die Schüler für die Inhalte in dieser Klassenstufe noch zu jung sind. Stattdessen soll in der vorletzten Schulwoche eine Abschlussfahrt als Studienfahrt (bis 7 Tage) stattfinden
  • Oberstufe, E-Phase: politisches Seminar (bisher 9. Klasse)
  • Oberstufe, Q 3: Abschlussfahrt

Unabhängig davon bietet die Schule die Teilnahme an Schüleraustauschen an mit England und Frankreich (7., 8. und 9. Klasse) sowie China (8. und 9. Klasse, E-Phase und Q1 und Q2), USA, Polen, Italien (ab Klasse 9).
In der Diskussion wurde von Elternseite vorgeschlagen, aus Kostengründen für das Suchtpräventions-seminar einen Ort in der Umgebung zu wählen. Die Schulleitung verwies darauf, dass es zum Konzept des Veranstalters gehöre, einen Ort in größerer Entfernung von der Schule zu wählen, um auch räumlich einen gewissen Abstand zu haben.
Von Elternseite wurde auch eine stärkere Einbindung der Eltern beim Thema Suchtprävention gewünscht. Die Schulleitung verwies darauf, dass die Klasse, die dazu einen Bedarf sieht, einen Elternabend organi-sieren und z.B. Herrn Model einladen kann.
Auf die Frage, ob es noch Zuschüsse zu politischen Seminaren von Stiftungen etc. gibt, antwortet Herr Hahn, dass es kaum noch Zuschüsse gäbe. Ein Elternvertreter verweist auf Zuschüsse der Bundeszentrale für politische Bildung, die frühzeitig beantragt werden müssen.
Abstimmung zur vorgeschlagenen Fahrtenregelung: Die Mehrheit der Elternvertreter befürwortet den Vorschlag, bei 5 Enthaltungen und 2 Gegenstimmen.
Frau Faller stellt vor, welche weiteren Veranstaltungen die Schule anbietet (und die als „Nebeneffekt“ den Ausfall von Unterrichtsstunden zur Folge haben). Dazu gehören:
Musikfreizeiten mit Konzertproben, Autorenlesungen, Vorlese- und Debattierwettbewerbe, Vergleichsarbeiten, Fremdsprachenwettbewerb, Deutsch-Französischer Tag, Girl’s Day, Betriebserkundungen in Klasse 8, 14tägiges Betriebspraktikum in der E-Phase, in Q1 und Q2 Berufsberatung, 3 Tage Hobit, Europatag, Laborbesuche, Mathematikwettbewerb, Einführungswoche, Verkehrserziehung, Zahnhygiene, Sporttag, Jugend-trainiert-für-Olympia, Abispaß …
Weitere Gründe für Unterrichtsausfall sind Lehrerseminare, Pädagogischer Tag, Abitur, Korrekturtage, Fortbildungen, Konferenzen.
Frau Faller legt dar, dass diese o.g. Veranstaltungen und Termine keine Besonderheit des Gymnasiums Gernsheim sind. Sie sind wichtig für die Vielfalt und Lebendigkeit der Schule.
Dies wird auch von Seiten der Elternvertreter so gesehen. Dazu gab es die Anregung, dass Lehrer, die aufgrund eines starken Engagements für Austauschfahrten keinen Unterricht halten können, ein geringeres Unterrichtsdeputat erhalten oder zumindest genügend Arbeitsaufträge an die Schüler verteilen. Die Schulleitung entgegnet, dass es nur selten vorkommt, dass Lehrer mehrere Wochen wegen Veranstaltungen nicht unterrichten.
Von Seiten der Eltern wurde wieder eingefordert, dass die Qualität des Vertretungsunterrichts gesteigert werden muss, vor allem bei längeren Perioden von Unterrichtsausfall. Das Thema wurde nach Angaben der Schulleitung in der Schulkonferenz besprochen. Herr Witte als Verbindungslehrer zu den U-Plus-Kräften hat diesen Anspruch an die Vertretungen weitergegeben. Die Schulleitung bittet darum, ihr Bescheid zu geben, wenn bei längeren oder geplanten Ausfällen von den Lehrern keine Arbeitsaufträge an die Vertretungslehrer gegeben werden.
Wie in der Sitzung vom 07.02.2011 wird der Vorschlag besprochen, einen Pool von Arbeitsblättern und Lehrwerken für die jeweilige Jahrgangsstufe anzulegen, auf den Vertretungen und U-Plus-Kräfte zurückgreifen können. Die Schulleitung erläutert, dass begonnen wurde, Arbeitsmaterialien für U-Plus-Kräfte zu erstellen und gibt aber auch zu bedenken, dass die U-Plus-Kräfte keine ausgebildeten Lehrkräfte sind. Auf jeden Fall habe das Thema die Aufmerksamkeit der Schulleitung und es werde daran gearbeitet.
5. Personalplanung für das Schuljahr 2011/2012
Die Personalplanung soll bis Ende Mai abgeschlossen sein, falls alle Bewerber zusagen. Nach dem jetzigen Planungsstand kann der Unterricht gemäß Stundentafel abgedeckt werden – außer für das Fach Erdkunde. Schon mit eingeplant wurde, dass Lehrer zum Halbjahreswechsel in den Ruhestand gehen. Auch Arbeitsgemeinschaften und Projektkurse für die E-Phase können angeboten werden.
Für das Thema Berufserkundung ist eine Stelle ausgeschrieben, da eine Person sich schwerpunktmäßig darum kümmern soll – dieses Thema soll in die zweite Sitzung des Elternbeirates im nächsten Schuljahr übernommen werden.
Die Schulleitung merkt noch an, dass die Klassenstufe, in der die Betriebserkundung in der Mittelstufe stattfinden soll, verändert werden soll. In der Konsequenz könnte dies für einen „Übergangsjahrgang“ bedeuten, dass keine Betriebserkundung stattfindet.
Im neuen Schuljahr werden 168 Schüler für die 5. Klasse aufgenommen, die auf 6 Klassen verteilt werden (eine Klasse weniger als bisher)
6. Realschulabschluss / Versetzung
Wird ein Kind von der E-Phase der Oberstufe nicht in die Q-Phase versetzt, hat es keinen Realschulabschluss! Eine Ausnahme gilt, wenn der Grund für die fehlende Versetzung das Fach Französisch ist. Eine separate Prüfung ist für die mittlere Reife nicht abzulegen.
Für Schüler, die nach der Klasse 9 auf berufliche Schulen wechseln wollen, ist zu beachten, dass Realschulen und Gesamtschulen nicht verpflichtet sind, Kinder in die Klasse 10 aufzunehmen. Wollen die Schüler nach der 9. Klasse auf eine berufliche Schule wechseln, muss die Bewerbungsfrist (März) eingehalten werden.

TOP 3: Bericht des Vorstands des Schulelternbeirats
Der Vorsitzende des Schulelternbeirats, Dr. Renner, berichtete von den Aktivitäten und Terminen seit der letzten Sitzung des Schulelternbeirats.
Elternspende: Derzeit liegen Anträge zur Unterstützung eines Geschichtskurses und des Leistungskurses Musik vor. Dabei wurde die Unterstützung des gesamten Kurses beantragt. Dr. Renner erläutert, dass die Elternspende eigentlich gedacht ist für die Unterstützung einzelner Schüler. Zu diesem Thema soll das Votum der Elternbeiräte eingeholt werden.
In der Diskussion der Elternbeiräte zeigte sich, dass allgemein eher die individuelle Unterstützung befürwortet wird statt einer Unterstützung nach dem Gießkannenprinzip. Daher werden die beiden o.g. Anträge an die Elternspende abgelehnt. – Die Kassenwartin, Frau Burkard, berichtet von einem relativ hohen Kassenstand, da es derzeit nur wenige Anfragen nach Einzelunterstützung gebe.
Schultransport: Noch immer sind viele Busse übervoll, vor allem nach der 6. Stunde, derzeit vor allem Busse nach Wolfskehlen. Die Schule meldet die Schülerzahlen für alle Klassen von der 5. Klasse bis zur E-Phase an die LNVG. Eltern gegen zu bedenken, dass aber auch Oberstufenschüler mit dem Bus fahren, diese sind dann in den Schülerzahlen nicht berücksichtigt. Dr. Renner bietet an, einen Termin zu vereinbaren mit der LNVG einerseits und Schule und Eltern andererseits, um die schulische Belange beim Schülertransport zu besprechen.

TOP 4: Verschiedenes
Oberstufe: Von den Schülern selbst unterschriebene Entschuldigungen werden von den Lehrkräften akzeptiert, obwohl die Schüler oftmals noch nicht 18 Jahre alt sind und eigentlich eine Entschuldigung der Eltern bräuchten. ? Frau Faller wird dies in der Gesamtkonferenz vorbringen und die Lehrkräfte darauf hinweisen, dass Entschuldigungen von minderjährigen Schülern nur mit Unterschrift der Eltern zu akzeptieren sind.

Herr Renner schloss die Sitzung um etwa 22:40 Uhr und wünschte einen guten Nachhauseweg.

Gernsheim, 25.05.2011
Ellen Schaffner
(Protokollantin)