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Protokoll vom 26.10.2011

Kategorie:

Ort: Gymnasium Gernsheim, Aula
Beginn: 20.00 Uhr    Ende: ca. 22.15
Anwesende: s. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)

Der Vorsitzende Herr Dr. Renner eröffnete die Sitzung und begrüßte die Anwesenden.

TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung
Die Tagesordnung wird noch ergänzt um den Punkt „Kassenbericht“ unter TOP 3.
Zum Protokoll vom 14.09.2011 wurden noch weitere Erläuterungen gegeben:

Zu Punkt 4 Verschiedenes „Realschulabschluss“:

  • Frau Faller führt aus, dass im Rahmen eines Schulversuches in Hessen für eine kleine Auswahl an Schülern nach der 9. Klasse die Möglichkeit geschaffen wird, einen Realschulabschluss zu erwerben. Voraussetzung ist, dass diese Schüler in die nächste Klasse versetzt werden, aber schon nach der 9. Klasse in einen Beruf gehen möchten und daher nicht das 10. Schuljahr besuchen können. Der Schüler kann sich dann im Februar für eine Prüfung an einer bestimmten Schule anmelden – für den Kreis Groß-Gerau ist dies die Luise Büchner-Schule in Groß-Gerau. Es ist dann im Frühjahr eine zentrale schriftliche Abschlussprüfung abzulegen, die nach den Vorgaben des Hessischen Kultusministeriums korrigiert wird. Mit der Anmeldung zu dieser Prüfung verpflichtet sich der Schüler, tatsächlich die Schule nach der. 9. Klasse zu verlassen. Nach Einschätzung von Frau Faller wird dieser Weg nur für sehr wenige Schüler in Frage kommen.

Zu Punkt 4 Verschiedenes „Hausaufgaben an Tagen mit Nachmittagsunterricht“

  • Hierzu im Folgenden die Erlasslage für die Unter- und Mittelstufe:
    VO Schulverhältnisse in der Fassung vom 19.August 2011, § 35
    (4) Findet am Samstag Unterricht statt, werden in den Jahrgangsstufen 1 bis 9 vom Samstag zum darauf folgenden Montag keine Hausaufgaben gestellt. Dies gilt auch von Freitag auf Montag, wenn am Freitag Unterricht nach 14:00 Uhr stattfindet. In der Grund- und Mittelstufe dürfen von einem Tag mit Unterricht nach 14:00 Uhr zu einem nächsten Tag mit Vormittagsunterricht keine Hausaufgaben erteilt werden. Eine von der Schulkonferenz … beschlossene abweichende Regelung bleibt unberührt.

(5) Über die Ferien sollen keine Hausaufgaben gegeben werden.

TOP 2: Bericht der Schulleitung (Frau Faller, Herr Hahn)
1. Brand bei der Firma Meinhardt in Gernsheim
In den Medien war dazu aufgerufen worden, sich nicht im Freien aufzuhalten. Frau Faller versicherte, dass die Schule wie üblich auch bereits vor Schulbeginn geöffnet war, die Kinder mussten nicht draußen bleiben – es kann jedoch sein, dass nicht alle Türen geöffnet waren, über die üblichen Eingänge konnten die Kinder jedoch in die Schule gelangen.
Herr Hahn hatte sich bei Polizei und Feuerwehr erkundigt und von dieser Seite bereits vor der ersten großen Pause Entwarnung bekommen. Daher konnten die Kinder in der Pause ins Freie gehen.

2. Elternsprechtag am 12. November
Die Gesprächszeit bei den Lehrern ist auf 7 Minuten beschränkt. Wenn Probleme bestehen, sollten die Eltern daher besser mit dem Lehrer einen Termin für die Sprechstunde ausmachen. Die Elternvertreter werden gebeten, dies auch an die Eltern ihrer Klassen weiterzugeben.).

3. Sponsorenlauf am 4. November
Unterrichtsbeginn ist um 7.30 Uhr. Die Läufer werden klassenweise am Stadthaus starten, andere Kinder arbeiten zu. Die Innenstadt ist für die Dauer des Laufs für den Verkehr gesperrt. Parallel zum Lauf findet ein Programm in der Schule statt.
Die aus dem Sponsorenlauf erzielten Spenden sind zweckgebunden für die Gestaltung des Außengeländes und Spielgeräte.
Aus vorhandenen öffentlichen Mitteln können nur die bereits geplante Boulderwand und ein Balancier-angebot bezahlt werden. Außerdem soll der Rundlauf um die Schule weitergeführt werden, die Mittel dafür werden vom Verein der Freunde des Gymnasiums Gernsheim kommen.
Eine Gruppe aus Eltern, Schülervertretung und Lehrern wird beraten, was sonst noch angeschafft werden soll.
Von Seiten der Elternvertreter kamen während der Sitzung zahlreiche Anregungen zum Sponsorenlauf:
Auch die Schüler, die beim Sponsorenlauf schließlich großes Engagement zeigen, sollen bei der Erarbeitung von Vorschlägen für die Außengestaltung einbezogen werden
Viele Schüler, gerade auch die jüngeren Jahrgänge, sind überfordert, Sponsoren zu finden. Es war der Eindruck entstanden, dass die Kinder Firmen als Sponsoren gewinnen sollten

  • Zukünftig keine Mindestzahl an Sponsoren mehr vorgeben
  • Die Kontonummer der Schule für Spenden außerhalb des Sponsorenlaufs sollte veröffentlicht werden.
  • Trennung von finanziellem und sportlichem Aspekt
  • Alle Interessierten als Läufer antreten lassen, da noch weitere Schüler gerne als Läufer teilgenommen hätten, die Anzahl pro Klasse aber begrenzt war.

Freiwillige Teilnahme außerhalb der Unterrichtszeit.
In der Diskussion bestand Konsens darüber, dass nicht primär Firmen als Sponsoren engagiert werden sollten, sondern eher das private Umfeld.
Frau Faller nahm die Anregungen der Eltern auf und betonte, dass auch sie davon ausgegangen war, dass Sponsoren vor allem im privaten Umfeld geworben würden. Sie berichtete, dass auch viele andere Schulen zum Teil regelmäßig Sponsorenläufe organisieren, um Mittel einzuwerben. Ziel sei auch, einen verantwortungsvolleren Umgang mit den selbst „erlaufenen“ Werten zu erreichen, da die Schüler für eine Sache laufen, die sie wirklich angeht. Die Schule strebe nicht an, jährlich einen Sponsorenlauf durchzuführen.

4. Berufsorientierung / Laufbahnberatung sowie Studien- und Berufsberatung
Es gibt zwei Ansprechpartner für diese Themen:
Herr Pfaff: Uni-AG für die Oberstufe
Herr Geiger: Berufsorientierung in der Mittelstufe und Laufbahnberatung bei eventuell geplantem Schulwechsel
Informationen dazu finden sich in Anlage 1 zum Protokoll. Zusätzlich gab Frau Faller noch Informationen zum Girls’ bzw. Boys’-Day.
5. Kunstkalender: Die Schule legt eine Kunstkalender für 2012 auf mit Arbeiten von Schülern des Gymnasiums. Ein Hinweis wird auch auf der Homepage eingestellt werden.

TOP 3: Bericht des Vorstands des Schulelternbeirats / Kassenbericht
Frau Burkard als Kassenwartin stellte den Kassenbericht per 30.09.2011 vor:
[...]
Bei den Ausgaben war der größte Posten die Bezuschussung eines Fagotts für die Klasse 5[...]. Da 2011 keine Musikfreizeit durchgeführt wurde, waren hierfür keine Mittel aufzuwenden. Auch Anträge auf die Bezuschussung von Klassenfahrten wurden im zurückliegenden Kassenjahr kaum gestellt.
Am Jahresende wird wieder ein Spendenaufruf zugunsten der Elternspende erfolgen.
Als feste Ausgabe 2012 ist die Finanzierung einer wetterbeständigen Sitzbank für den Außenbereich geplant, die schon in den Vorjahren versprochen wurde. Die Entscheidung über Details wird im neuen Jahr unter Einbeziehung der Elternbeiräte erfolgen. Auf jeden Fall soll der Kassenstand noch genügend Puffer für die Unterstützung der nächstjährigen Musikfreizeit und von Klassenfahrten etc. bieten.

TOP 4: Wahlen der Elternvertreter und –vertreterinnen zur Schulkonferenz
Frau Faller stellte kurz die Aufgaben der Schulkonferenz vor, bei der es sich um das höchste Entscheidungs-gremium der Schule handelt. Die Schulkonferenz beschließt über Grundsätzliches wie das Schulprogramm, aber auch zu Detailfragen wie der Hausordnung.
Die Schulkonferenz wird für zwei Jahre gewählt und hat 13 Mitglieder: 3 Vertreter der Schüler, 3 Vertreter der Eltern, 6 Vertreter der Lehrer sowie die Schulleitung. Auch die Ersatzvertreter können an den Sitzungen teilnehmen, sind jedoch nicht stimmberechtigt.
Die neu gewählte Schulkonferenz wird sich als neue Aufgaben die Überarbeitung der bisherigen Hausordnung und die Überarbeitung des Schulprogramms vornehmen. Sie tagt vier bis fünf Mal pro Jahr nach Einladung durch Frau Faller.
Als Wahlvorstand wurden Inge Triebel und Arne Müschen beauftragt.
Insgesamt stellten sich sieben Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Es wurde in geheimer Wahl abgestimmt.
Erste Vertreter sind nach Annahme der Wahl:
    Herr Dr. Gerhard Renner
    Frau Dagmar Andel
    Frau Andrea Leonhard
Ersatzvertreter sind nach Annahme der Wahl:
    Herr Karl-Horst Klinger
    Frau Philine Krieger
    Herr Marcus Geißler

TOP 5: Verschiedenes
Schulpullover: Dies ist ein Vorschlag der SV, die die Kleidungsstücke auch auswählt. Elternvertreter äußerten den Wunsch, bei der Auswahl der Kleidungsstücke auf die Kosten zu achten. Die Frage der Unterstützung von Geschwisterkindern wurde angeschnitten; dabei ist zu beachten, dass die Bestellungen kostendeckend abgewickelt werden, es besteht nicht die Absicht, Gewinne zu erzielen.
Austausch-Termine: fallen auch mit Klassenfahrten und Wandertagen zusammen. Frau Faller erläuterte, dass die Schule hier nicht frei in der Terminplanung sei, da die Termine auch abhängig von den Austauschschulen sind.
Wiederholung von schriftlichen Arbeiten:
im Nachgang zur SEB-Sitzung bittet Frau Faller, die in der Sitzung genannte Quote von einem Drittel zu korrigieren. Dazu hat sie folgende Information zur Verfügung gestellt:
Für die Unter- und Mittelstufe gilt gemäß VO Schulverhältnisse in der Fassung vom 19.August 2011
§ 34 Wiederholung von schriftlichen Arbeiten
(1) Ist mehr als ein Drittel der abgelieferten schriftlichen Arbeiten mit den Noten mangelhaft oder ungenügend oder mit einer entsprechenden Punktzahl bewertet worden, ist die Arbeit einmal zu wiederholen, sofern nicht die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Beratung mit der Fachlehrerin oder dem Fachlehrer entscheidet, dass die Arbeit zu werten sei. Die Arbeit ist zu wiederholen, wenn mehr als die Hälfte mit den Noten mangelhaft oder ungenügend oder der entsprechenden Punktzahl bewertet wurde. Besondere Vorschriften für einzelne Schulformen und Schulstufen bleiben hiervon unberührt.
(2) Für die Ankündigung der Termine von Wiederholungsarbeiten gilt § 26 Abs. 1 entsprechend. Im Falle der Wiederholung einer schriftlichen Arbeit wird bei der Leistungsbewertung nur die Arbeit mit der besseren Note berücksichtigt.
(3) Abs. 1 und 2 gilt entsprechend für schulinterne Vergleichsarbeiten nach Anlage 2 Nr. 7 Buchst. a in der Form, dass mehr als ein Drittel oder mehr als die Hälfte der abgelieferten schriftlichen Arbeiten der gesamten Jahrgangsstufe der Schule oder des Bildungsgangs mit den Noten mangelhaft oder ungenügend oder der entsprechenden Punktzahl bewertet worden sein müssen. Bei Vergleichsarbeiten ist der Notenspiegel nach § 26 Abs. 3 sowohl für die Klasse als auch für die gesamte Jahrgangsstufe der Schule oder des Bildungsganges anzubringen. Auf Vergleichsarbeiten mit landesweit einheitlicher Aufgabenstellung nach § 25 Abs. 2 Satz 3 findet § 27 keine Anwendung.

Für die Oberstufe gilt gemäß Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO)
vom 20. Juli 2009 in der Fassung vom 01. Juni 2010 § 9
(8) Ist mehr als die Hälfte der abgelieferten Leistungsnachweise nach Abs. 3 a) und c) mit weniger als fünf Punkten bewertet worden, so ist der Leistungsnachweis einmal zu wiederholen. Hat eine Schülerin oder ein Schüler bei der Wiederholung eine niedrigere Punktzahl als im ersten Durchgang erreicht, wird die höhere Punktzahl bei der Leistungsbewertung übernommen.

Buskapazität: Elternvertreter berichten, dass die Buskapazitäten nach dem früheren Schulschluss wegen der Schulkonferenz nicht ausreichten.
Sponsorenlauf: auch Eltern können teilnehmen. Dies wird auch noch auf der Homepage eingestellt. Bei Interesse bitte eintragen.

Herr Renner schloss die Sitzung um etwa 22:15 Uhr und wünschte einen guten Nachhauseweg.

Gernsheim, 07.11.2011
Ellen Schaffner
(Protokollantin)