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Protokoll vom 29.10.2013

Kategorie:

Ort: Gymnasium Gernsheim, Aula
Beginn: 20:00 Uhr Ende: ca. 21:45 Uhr
Anwesende: s. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)
 
TOP 1:Begrüßung der Schulelternbeiräte
Der Vorsitzende des Schulelternbeirates, Herr Dr. Renner, eröffnete die Sitzung und begrüßte die anwesenden Elternvertreter.

TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung
Das Protokoll der letzten Sitzung vom 30.09.2013 wurde genehmigt.
Die Tagesordnung wurde auf Wunsch der Schulleitung um den Punkt „Haushalt / Budgetverwaltung“ ergänzt.

TOP 3: Bericht der Schulleitung (Frau Faller)

  • Suchtprävention Klasse 7 (s. dazu auch TOP 4 im Protokoll vom 30.09.2013): Vom beauftragten Team wurde mit den betroffenen Lehrkräften eine Evaluation durchgeführt und Verbesserungspotential identifiziert. Das Suchtpräventionsteam schlägt vor, die Dauer der Fahrt von drei auf vier Tage zu erhöhen. Dieser Vorschlag soll in die nächste Gesamtkonferenz eingebracht werden. –Nachtrag: die Gesamtkonferenz hat am 31.10.2013 diesen Antrag angenommen.
  • Pädagogischer Tag: findet am 5. März 2014 (Aschermittwoch) statt, Unterricht entfällt an diesem Tag. Das Thema wird in der nächsten Gesamtkonferenz beschlossen
  • Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schülern in sozialen Netzwerken: dieses Thema aus der letzten SEB-Sitzung (s. TOP 4 im Protokoll vom 30.09.2013) wurde von der Schulleitung an die Lehrer weitergegeben. Inzwischen hat Rheinland-Pfalz verboten, dass Lehrer Facebook als Lernplattform nutzen, auch andere Bundesländer wollen den Kontakt von Lehrern und Schülern über soziale Netzwerke strenger regeln – Hessen hat dazu noch keine verbindlichen Regeln getroffen. Die Schulleitung schlägt vor, dass Thema in der Schulkonferenz zu diskutieren; anschließend soll ein Vorschlag in die Gremien gegeben werden.

 
TOP 4: Haushalt der Schule / Budgetverwaltung (Frau Faller)
Frau Faller erläuterte, dass das Gymnasium Gernsheim seit 2002 am Projekt „Schule gemeinsam verbessern“ teilgenommen hat. Dieses sicherte den Schulen gewisse Haushaltsfreiheiten. Da dieses Projekt definitiv endet, ist eine Organisationsänderung erforderlich. Diese kann zum 01.01.2014 stattfinden (günstiger, da der Haushalt nicht an das Schuljahr, sondern an das Kalenderjahr gekoppelt ist) oder spätestens zum 01.08.2014.
Der Schule stellen sich dabei drei Alternativen – siehe dazu Anlage „Schulbudgetvergleich“  
1.   Keine Entscheidung
Dies hat den Nachteil, dass die Schule nur noch festgelegte Konten hat und die gegenseitige Deckungsfähigkeit der Mittel entfällt. Ebenso entfiele der Sockelbetrag von 10.000 € - daraus wird derzeit z.B. die Stelle für die Verwaltung der Lehrmittel finanziert. Auch eine Rücklagenbildung ist nicht
möglich. Da diese Alternative zahlreiche Nachteile mit sich bringt, wird sie vom Gymnasium nicht verfolgt.
2.   Kleines Schulbudget
s. Übersicht in der Anlage. Das Kleine Schulbudget entspricht am ehesten dem bisherigen Pilotprojekt „Schule gemeinsam verbessern“. Es bietet den Vorteil der gegenseitigen Deckungsfähigkeit der Mittel und erlaubt eine gewisse Rücklagenbildung aus nicht verbrauchten Mitteln; der Sockelbetrag von 10.000€ bliebe erhalten. Es entfällt die Rücklagenbildung aus Unterbesetzung, dafür besteht dann auch keine Rückzahlungspflicht bei Überbesetzung. Zur Nutzung dieser Möglichkeit ist eine Vereinbarung mit dem Schulträger notwendig. Das Gymnasium Gernsheim strebt diese Variante an und möchte sie ab dem 01.01.2014 nutzen.
3.   Großes Schulbudget
Dabei tritt die Schulleitung eher als „Unternehmer“ auf. Diese Alternative bietet außer einer gewissen Budgethoheit auch Personalhoheit. Die einzelnen Merkmale sind ansonsten ähnlich wie beim Kleinen Schulbudget, jedoch besteht das Risiko, bei einer Überversorgung mit Lehrkräften (die rechnerisch z.B.
bei Auslandsaufenthalten von mehreren Schülern auftreten kann), eine Rückzahlung an das Schulamt leisten zu müssen.
Für das Große Schulbudget ist auch der Status „Selbstständige Schule“ erforderlich. Sollte dies angestrebt werden, sind weitere Vorarbeiten durch die Schule notwendig. Eine Umstellung auf das Große Schulbudget wäre frühestens zum 01.08.2014 möglich.
Antrag: Das Gymnasium Gernsheim stellt den Antrag auf Einführung des Kleinen Schulbudgets zum frühestmöglichen Zeitpunkt.
Der Antrag wurde von den Elternvertretern einstimmig angenommen.

TOP 5: Bericht des Vorstandes des Schulelternbeirates
Der Kassenwart, Karl-Horst Klinger, stellte den Kassenbericht der Elternspende für den Zeitraum vom 15.02.2013 bis 15.10.2013 vor.
[...]
Der Kassenbestand ist rückläufig. Um dem zu entgegnen werden Maßnahmen überlegt, zu denen noch
keine Entscheidung getroffen wurde. Dazu zählen, dass Anträge restriktiver gehandhabt werden oder
eventuell die Unterstützung der Musikfreizeit verringert wird.
Hinweise der Elternbeiräte:

  • Beim Aufruf zur Elternspende am Jahresende darlegen, dass Bedarf besteht, um Einzelanträge weiter zu bezuschussen
  • „Schulengel.de“: bei Einkäufen per Internet erhält die Schule eine prozentuale Gutschrift, wenn die Schule sich dort angemeldet hat. – Dies ist keine zulässige Einnahmequelle für die Elternspende, eventuell jedoch für den Förderverein der Schule. Frau Faller wies darauf hin, dass die Konten von Förderverein und Elternspende getrennt zu führen sind.

Von den Elternbeiräten kam eine Nachfrage zum Konto für die Schulkleidung. Dabei handelt es sich um ein
Konto der Schülervertretung. Stand der Dinge ist, dass das Konto vom vorherigen Schulsprecher
geschlossen wurde, ein neues Konto ist noch nicht eröffnet.

TOP 6: Elternbeiratswahl zur Schulkonferenz
Herr Renner erläuterte kurz die Aufgaben der Mitglieder der Schulkonferenz und den zu erwartenden Zeitaufwand. Zu wählen waren drei Elternvertreter, diese erhalten drei Ersatzvertreter. Alle sechs Vertreter können an den Konferenzen teilnehmen und mitarbeiten, stimmberechtigt sind jedoch nur die drei Vertreter.

Als Mitglieder wurden gewählt:
1.   Andrea Leonhard
2.   Karl-Horst Klinger
3.   Dagmar Andel
Als Nachrücker wurden gewählt:
1.   Philine Krieger
2.   Aline Aigner
3.   Nele Herweg
Details sind in der Niederschrift des Wahlvorstandes enthalten. Alle gewählten Vertreter nahmen die Wahl an.
 
TOP 7: Verschiedenes
Für die 7. Jahrgangsstufe wird im Rahmen des Unterrichts wieder eine Einheit zum Thema „Sicherheit im Internet“ durch den Vater eines Schülers angeboten.
Am Freitag, 1.11.2013, trifft sich zum ersten  Mal eine Arbeitsgruppe von Eltern zum Thema Internet und Medienkompetenz.
Von Elternvertretern wurde bemängelt, dass über die Herbstferien Hausaufgaben aufgegeben wurden. Dies ist laut § 35 der Verordnung über die Gestaltung der Schulverhältnisse nicht zulässig: „über die Ferien sollen keine Hausaufgaben gegeben werden.“
Von den Eltern wurden in diesem Zusammenhang noch weitere Vorbereitungen aufgezählt, die die Schüler und Schülerinnen in den Ferien für die Schule zu erledigen haben, z.B. Vorbereitung für Klausuren, die direkt nach den Ferien geschrieben wurden sowie Vorbereitung von Referaten oder Fertigstellung von Arbeiten für das Fach Kunst.Daher wurde die Schulleitung gebeten, sich dafür einzusetzen, dass die Ferienzeit nicht als generelle Lernzeit genutzt wird.
Frau Faller bat die Elternvertreter, auch die jeweiligen Lehrer anzusprechen.
Nachtrag: Bei der Gesamtkonferenz vom 31.10.2013 hat Frau Faller das Lehrerkollegium darauf hingewiesen, dass über die Ferien keine Hausaufgaben gegeben werden dürfen.
DELF-Prüfung (für zweite Fremdsprache Französisch) für die achte Jahrgangsstufe: Eltern bemängelten fehlende Information über den Vorbereitungskurs zur Prüfung sowie die entstehenden Kosten. Nach Angaben der Schulleitung werden normalerweise ausreichende Informationen durch Frau Schnauber und Frau Wedel gegeben. Falls Schüler wegen fehlender Informationen in diesem Schuljahr nicht am DELF-Kurs teilnehmen können, sollen sie den Vorbereitungskurs im nächsten Schuljahr besuchen.
Mathematikwettbewerb der achten Jahrgangsstufe: er findet im Dezember statt, alle Schüler und Schülerinnen nehmen teil, das Ergebnis wird wie eine Klassenarbeit gewertet.
 
Herr Renner schloss die Sitzung um 21:45 Uhr und wünschte einen guten Nachhauseweg.
 
Protokoll: Ellen Schaffner