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Protokoll vom 30.09.2014

Kategorie:

Ort: Gymnasium Gernsheim, Aula

Beginn: 20:00 Uhr Ende: ca. 22:30 Uhr

Anwesende: s. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)

TOP 1:Begrüßung der Schulelternbeiräte

Die stellvertretende Vorsitzende des Schulelternbeirates, Frau Leonhard, eröffnet die Sitzung und begrüßt die anwesenden Elternvertreter.

TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung

Die Tagessordnung und das Protokoll der letzten Sitzung vom 12.05.2014 werden genehmigt.

TOP 3: Bericht der Schulleitung (Frau Faller / Herr Hahn)

Frau Faller begrüßt die anwesenden Elternbeiräte, speziell die Vertreter der neuen fünften Klassen.

  • Schuljubiläum 2015
    Im nächsten Jahr feiert das Gymnasium Gernsheim das 150jährige Schuljubiläum. Gegründet wurde es als „Bürgerschule“ im Jahr 1865.
    In diesem Zusammenhang soll vom 13.07. bis 17.07.2015 eine Projektwoche stattfinden, in der das Jubiläum von den Schülern aufgearbeitet wird und die in einem Jubiläumsschulfest am 17.07.2015 münden soll. Inhaltlich soll es in der Projektwoche wieder ein breites Angebot geben, die Gruppe der Lehrkräfte und Frau Andel, die im vergangenen Schuljahr die Organisation übernommen hatten, würden dies auch für die kommende Projektwoche übernehmen.
    Eine Abstimmung ergab einhellige Zustimmung zu dieser Projektwoche.
    Interessierte Eltern sind eingeladen, am Jubiläumsschulfest mitzuarbeiten – Koordinator ist Herr Seelbach.
  • Die neuen Schul-T-Shirts sind da! Sie tragen den Aufdruck „wir machen Schule“ – dies ist auch das Motto des Jubiläumsjahres. Die T-Shirts und Sweatshirts können ab sofort in der O.A.S.E. gekauft werden.
  • Anlässlich des Jubiläumsjahres wird es ein neues „Schulbild“ geben, alle Schüler sind bereits fotografiert.
  • Im Rahmen des Schulfestes wird es eine Revue geben, in der das Jubiläum künstlerisch verarbeitet wird. Die akademische Feier mit geladenen Gästen findet am 11. Dezember (Gründungsdatum!) des nächsten Jahres statt.
  • Für 2015 ist wieder ein pädagogischer Tag geplant, das Thema wird „Methodencurriculum“ sein. Von Seiten der Schule wird vorgeschlagen, als Termin wieder den Aschermittwoch zu nehmen.
    Eine Abstimmung unter den Elternvertreter ergab eine breite Zustimmung zu diesem Termin.
  • Die diesjährigen Klassenfahrten sind bereits abgeschlossen, nur die Fahrten zur politischen Bildung für die Klassen der E-Phase stehen noch aus. Frau Faller weist darauf hin, dass Klassenfahrten verpflichtende Veranstaltungen sind und daher alle Schüler und Schülerinnen daran teilnehmen müssen. Frau Faller bittet die Elternbeiräte, dies in ihren Klassen zu vertreten.
  • Für bestimmte pädagogische Maßnahmen wird es auch in diesem Jahr wieder Sammeltermine geben, vor allem mittwochs und donnerstags (7. Und 8. Stunde) und ggf. auch an Samstagen.
  • Die jetzige Jahrgangsstufe 6 ist der letzte G-8 Jahrgang. Frau Faller bittet die Eltern der betroffenen Kinder genau darauf zu schauen, wie ihr Kind sich schulisch entwickelt. Bei Problemen ist es ggf. sinnvoller, dass das Kind nach der 6. Klasse die Schule wechselt und nach der 10. Klasse für die Oberstufe zurückkommt, statt das 6. Schuljahr zu wiederholen.
  • Herr Hahn berichtet, dass der vorgeschriebene Unterricht derzeit in allen Jahrgangsstufen erteilt werden kann. Aufgrund schon abzusehender Zeiten für Mutterschutz und Elternzeit kann es allerdings im Laufe des Schuljahres noch Änderungen geben. Die Schule bemüht sich derzeit bereits, Vertretungen zu organisieren.

Von Seiten der Eltern gab es die Frage an die Schulleitung, welche Kriterien vom Gymnasium für die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens herangezogen werden.

Laut Frau Faller gibt es keine expliziten schulinternen Kriterien. Vorgesehen ist, dass die Klassenlehrer, die Kriterien kommunizieren. Danach ist beim Arbeitsverhalten zu beurteilen, wie zuverlässig ein Kind arbeitet, ob es die notwendigen Materialien dabei hat und die Hausaufgaben erledigt sind. Im Sozialverhalten geht es um den Umgang mit anderen Kindern in der Klasse, um den Einsatz für andere, inwieweit pädagogische Maßnahmen ergriffen werden mussten und ob diese zu einer Verbesserung des Verhaltens führten.

Da die Eltern den Eindruck haben, dass es keine klar strukturierten Kriterien gibt, wird Frau Faller das Thema mitnehmen und nach einem geeigneten Gremium suchen, in dem es diskutiert und abgegrenzt werden kann (z.B. Schulkonferenz). Auf Vorschlag der Eltern soll dazu auch das Beispiel anderer Schulen, z.B. der Luise-Büchner-Schule in Groß-Gerau, herangezogen werden.

TOP 4: Bericht des Vorstandes des Schulelternbeirates mit Kassenbericht und Entlastung des Vorstandes

Der Kassenwart, Herr Karl-Horst Klinger, stellt den Kassenbericht der Elternspende für den Zeitraum 01.10.2013 bis 30.09.2014 vor.

[...]

Herr Klinger erläutert die Einnahmen und Ausgaben. Bei den Ausgaben entfällt der größte Teil auf Einzelzuschüsse zu Klassenfahrten. Daneben fielen Ausgaben für Präsente bei den Konzerten und für besonders engagierte Abiturienten sowie bei der Lehrerverabschiedung an und für die Teilfinanzierung der Vorträge zur Internetsicherheit (im Frühjahr 2014).

Herr Klinger betont, dass es zum ersten Mal ein Plus zu verzeichnen gab. Insgesamt wurde versucht, der rückläufigen Kassenlage entgegenzusteuern, in dem z.B. weniger für Präsente aufgewendet wurde. Mit einer Ausnahme konnten alle Zuschussanträge genehmigt werden.

Bei der Kassenprüfung am 22.09.2014 gab es keine Beanstandungen, die Buchführung war klar und nachvollziehbar. Die Kassenprüferin beantragt, den Vorstand des Schulelternbeirates zu entlasten.

Die Entlastung des Vorstandes erfolgt einstimmig bei einer Enthaltung.

Frau Leonhard verabschiedet die vier Mitglieder des bisherigen Vorstandes des Schulelternbeirats, die nicht mehr zu Wahl stehen und bedankt sich bei dem bisherigen Vorsitzenden Dr. Gerhard Renner, beim Kassenwart Karl-Horst Klinger, beim für die Homepage des Elternbeirates verantwortlichen Uwe Klimmek und der Schriftführerin Ellen Schaffner für die geleistete Arbeit.

Frau Leonhard stellt vor, welche Funktionen im Vorstand des Schulelternbeirates neu zu besetzen sind und welche Aufgaben und Rechte damit verbunden sind.

TOP 5: Einberufung des Wahlvorstandes

Als Wahlleiterin fungiert Iris Hagel, als Schriftführerin Sabine Zinke.

TOP 6: Neuwahl des Vorstandes des Schulelternbeirates

Es waren 31 stimmberechtigte Elternvertreter anwesend.

Für alle Ämter gab es nur jeweils eine Kandidatin. Es wurden gewählt:

  • Vorsitzende Andrea Leonhard
  • Stellvertreterin: Philine Krieger
  • Kassenwartin: Elke Galley
  • Schriftführerin: Susanne Mayer-Fehlhaber
  • Beisitzerin: Dagmar Andel
  • Beisitzerin: Aline Aigner

Bei der Suche nach Kandidaten für den Vorstand wurde klargestellt, dass nur jeweils der gewählte Elternvertreter der Klasse kandidieren kann, nicht jedoch dessen Vertreter. Als Hinweis an den Vorstand wurde aufgenommen, dass bei der Wahl von neuen Elternvertretern in den Klassen auf diesen Umstand aufmerksam gemacht werden sollte, da aktuell zum Teil zwar die Vertreter zur Kandidatur bereit waren, nicht jedoch die ersten Elternvertreter.

Nicht als Vorstandsmitglied, aber zu dessen Unterstützung, wird Herr Özcanal Cankiran die Homepage des Elternbeirates betreuen.

Als Kassenprüfer wurden gewählt:

  • Stefan Liebald
  • Reinhold Ehrler

TOP 7: Wahl der Delegierten zum Kreiselternbeirat

Aufgrund der Schülerzahl kann das Gymnasium Gernsheim folgende Delegierte benennen:

  • drei Vertreter: wahlberechtigt und wählbar
  • drei Ersatzvertreter: wählbar

Frau Andel, die in der Vergangenheit Mitglied im Kreiselternbeirat war, erläutert die Aufgaben und die Zusammensetzung des Kreiselternbeirates. Das Datum für die Neuwahl des Kreiselternbeirates ist noch nicht bekannt, der Termin wird wahrscheinlich am Anfang des nächsten Jahres liegen.

Als Vertreter wurden gewählt: Ute Eilers, Katja Czerny und Sabine Zinke.

Für die Wahl der Ersatzvertreter gab es keine Kandidaten.

TOP 8: Verschiedenes

  1. Abispaß 2014: Faller berichtet, dass die mit den Abiturienten getroffenen Vereinbarungen nicht eingehalten wurden und nachts erhebliche Schäden verursacht worden waren. Der Schaden in Höhe von etwa 3.000 Euro wurde inzwischen von den Abiturienten (und in einem Teilbetrag von einer Versicherung) übernommen.
    Die Gesamtkonferenz hat angesichts der diesjährigen Vorkommnisse beschlossen, für die nächsten beiden Jahrgänge keinen Abispaß mehr zuzulassen. Derzeit nimmt sich die Schulkonferenz des Themas an und wird einen Vorschlag erarbeiten. Falls sich die kommenden Abiturienten nicht auf die Vorschläge einlassen, bleibt es bei dem Verbot.
    In der Diskussion der Elternvertreter kommen mehrere konträre Ansichten zu Wort, vor allem wird die Strafe für die folgenden Jahrgänge als unfair empfunden. Frau Faller betont, dass es eine große Bandbreite an Abiturienten gebe und sie nicht alle Abiturienten des letzten Jahrganges über einen Kamm scheren wolle, da darunter auch viele gewesen seien, die sie sehr geschätzt habe. In den Vorjahren habe es zum Teil zwar auch Kritik an den Abiturienten gegeben, die jedoch keine Sachschäden verursacht hätten und bei deren Abispaß der Spaßcharakter eindeutig im Vordergrund gestanden habe.
  2. Schüleraustausch: Von Elternseite wird nach den Kriterien für die Auswahl der Schüler gefragt, die am Austausch teilnehmen dürfen. Auffällig sei gewesen, dass viele der 28 Schüler, die mit nach England fahren durften, auch bereits am Frankreichaustausch teilgenommen hatten, während andere Interessenten bei keinem der Austauschprogramme zum Zuge kamen. – Dieses Thema soll in die Fachkonferenzen getragen werden.
    Eltern kritisieren, dass während des Englandaustauschs Schüler zu zweit durch London gehen durften. Eigentlich sei man davon ausgegangen, dass die Gruppe, die ohne Lehrkraft unterwegs ist, größer zu sein habe – Hierzu gibt es Klärungsbedarf (Fachkonferenz).
    Frau Andel berichtet, dass es seit einiger Zeit eine von Eltern organisierte kleine Begrüßungsfeier für die Austauschschüler gebe, die an das Gymnasium komme. Es würden Eltern gesucht, die dies unterstützen könnten.
    Außerdem appelliert Frau Andel an den Elternbeirat, beim Schulfest wieder mehr Präsenz zu zeigen.
  3. Nachfrage wegen der Toilettensituation: Frau Faller berichtet, dass es in diesem Schuljahr noch keine Auffälligkeiten gegeben habe, vor allem weil auch von Seiten der O.A.S.E. sehr auf das Problem geachtet wird. Generell sei eine Verbesserung aber nur zu erwarten, wenn es eine Toilettenfrau gebe – dies sei aber nur möglich, wenn es eine zentrale Toilettenanlage gebe – mithin keine Alternative für das Gymnasium.
  4. Stundenplan auf der Homepage: Eltern äußern sich unzufrieden darüber, dass der Stundenplan auf der Homepage erst sehr spät eingestellt wurde, obwohl die Pläne bereits schon länger vorher fertig erstellt waren. Herr Hahn sagt zu, dass die Information über die Homepage im nächsten Jahr besser klappt. Eltern geben den Hinweis, dass die Namenskürzel der Lehrer wegen veralteter Listen nicht alle nachzuvollziehen seien.
  5. Blaue Briefe: Nach dem Eindruck der Eltern kommen die „Blauen Briefe“ so spät, dass kaum noch Gelegenheit besteht, auf eine Verbesserung der Note hin zu arbeiten, vor allem da die Klassenarbeiten dann schon geschrieben seien.
    Frau Faller erläutert, dass die Schule sich an die Frist von acht Wochen vor dem Schuljahresende halte, die in der Verordnung zur Gestaltung der Schulverhältnisse gesetzlich vorgesehen sei. Sie weist darauf hin, dass ein Blauer Brief nicht aus heiterem Himmel erscheine und Eltern i.d.R. schon Bescheid wissen. Die Erfahrung zeige, dass Verbesserungen doch noch möglich seien, da die Zahl der Blauen Briefe deutlich höher sei als die Zahl derjenigen, die nicht versetzt würden.
  6. Bundesjugendspiele: Eltern äußern die Befürchtung, dass die Leistung bei den Bundesjugendspielen zu einem Drittel in die Note eingehen. Dies sei problematisch, da manche Disziplinen vorher nie geübt worden waren.  Das Thema wird an die Sportfachschaft weitergeleitet.
    Herr Hahn erwähnt die Möglichkeit, dass die Bundesjugendspiele auch klassenintern nachgeholt werden können.

Ende der Sitzung gegen 22.30 Uhr. Frau Leonhard wünscht allen einen guten Nachhauseweg.

Protokoll: Ellen Schaffner