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Protokoll vom 30.9.2013

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Ort: Gymnasium Gernsheim, Aula
Beginn: 20:00 Uhr Ende: ca. 21:40 Uhr
Anwesende: s. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)
Der Vorsitzende Herr Dr. Renner eröffnete die Sitzung und begrüßte die anwesenden Elternvertreter und die Schulleitung. Der Mitglieder des Vorstandes des Schulelternbeirates stellten sich kurz vor.
 
TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung
Die Tagesordnung und das Protokoll der letzten Sitzung vom 09.04.2013 wurden genehmigt.
 
TOP 2: Bericht der Schulleitung (Frau Faller)
Frau Faller berichtet, dass nach dem Abitur des Doppeljahrgangs im Sommer nun noch 1330 Schüler das Gymnasium besuchen. 227 Abiturienten haben die Schule verlassen, drei haben die Abiturprüfung nicht bestanden. Auch der nächste Abiturjahrgang wird sehr groß sein, er umfasst rund 180 Abiturienten.
In der Woche vor den Herbstferien wird das Gymnasium von der Schulinspektion besucht. Im Vorfeld wurde bereits eine Online-Befragung der Eltern und Kinder durchgeführt, während der Inspektionswoche wird es auch ausführlichere Interviews mit sechs Eltern geben. Die Inspektoren werden auch den Unterricht besuchen, geplant sind Besuche von jeweils 20 Minuten Dauer.
Wegen der seit Schuljahresbeginn beobachteten Diebstähle aus Ranzen, die in den Pausen abgelegt werden, wurde über die Klassenlehrer eine wechselnde Ranzenaufsicht organisiert. Die Erfahrungen damit sind bisher positiv, offensichtlich haben die Ranzenaufsichten in den Fluren abschreckende Wirkung. Seither gab es keine neuen Meldungen über Diebstähle.
Im Rahmen der Vorbereitung auf die Schulinspektion wurde das Schulprogramm überarbeitet. Die pädagogischen Leitsätze, die von einer Arbeitsgruppe der Schulkonferenz erarbeitet wurden, sind noch nicht verabschiedet. Das Schulprogramm findet sich auf der Homepage des Gymnasiums.
Am 16. September hat das Gymnasium beim Schulamt den Antrag auf Wechsel zu G9 ab dem kommenden Schuljahr gestellt. Für die bereits im Gymnasium eingeschulten Kinder ändert sich nichts. Jedoch besteht für den letzten G8-Jahrgang das Problem des „Nulljahrgangs“, der bei Wiederholungen einer Klassenstufe zwei Jahre verliert bzw. in der Oberstufe keine direkt nachfolgende Jahrgangsstufe hat. Frau Faller weist darauf hin, dass in Fällen, in denen bei Kindern des letzten G8-Jahrgangs die Versetzung gefährdet ist, frühzeitig Gespräche mit der Schule geführt werden sollen und ggf. ein Wechsel auf eine andere Schulform angeraten wird.
Der Elternbrief der Schulleitung wurde zum Teil bereits verteilt, zum Teil erhalten die Eltern ihn in den nächsten Tagen.
Von Seiten der Elternvertreter wurde von folgenden Missständen bei den täglichen Fahrten in den Schulbussen berichtet:

  • Schüler der achten und neunten Klassen aus Stockstadt und Biebesheim nehmen den jüngeren Kindern die Rucksäcke ab und verstreuen den Inhalt im Bus. Frau Faller bittet darum, in Fällen, in denen die Übeltäter bekannt sind, umgehend die entsprechenden Lehrkräfte oder die Schulleitung zu informieren.
  • Immer wieder sind Busse überfüllt. Meldungen dazu sollten zeitnah bei der LNVG vorgenommen werden, auch Einzelbeschwerden können dort gemeldet werden. Ein Beschwerdeformular dazu findet sich auf der Homepage der Schule beim Elternbeirat unter der Rubrik „Elterninfos“.
    Es wurde auch der Wunsch geäußert, dass die aufsichtführende Lehrkraft für eine ausgewogenere Auslastung der Busse sorgen soll. Nach Angaben der Schulleitung wird dies auch versucht, ist aber schwierig, da auch Kinder von der Johannes-Gutenberg-Schule die Busse (Linienbusse) z.T. von der gleichen Haltestelle aus nutzen.

 
TOP 3: Bericht des Vorstandes des Schulelternbeirates
Herr Renner gab eine Übersicht, über die Tätigkeit des Vorstandes des Schulelternbeirates. Dazu gehörten seit der letzten Eltenbeiratssitzung u.a. folgende Aktivitäten:

  • Mitarbeit in der Schulkonferenz
  • Teilnahme an Gesamtkonferenzen und Fachschaftskonferenzen
  • Teilnahme an Veranstaltungen, z.B. Sommerkonzerte
  • Ehrung von SV-Mitgliedern bei der Abiturfeier
  • Interne Vorstandssitzungen
  • Mitarbeit am Schulfest durch die Organisation des Standes mit alkoholfreien Getränken
  • Verwaltung der Elternspende
  • Teilnahme an der Arbeitsgemeinschaft „Gesunde Schule“

 
TOP 4: Pädagogische Grundsätze des Schulprogramms
Frau Leonhard stellt den Entwurf der neu formulierten pädagogischen Grundsätze des Schulprogramms vor. Diese wurden von einer Arbeitsgemeinschaft der Schulkonferenz erarbeitet. Ziel ist es, gemeinsam eine Schulkultur zu entwickeln und dabei sind sowohl Lehrer und Schüler als auch die Eltern gefordert. Diese können sich auch in verschiedenen Funktionen und Gremien einbringen (z.B. verschiedene Arbeitsgemeinschaften, Schulfest, Projekte). Die Grundsätze drücken Ziele aus, an denen alle arbeiten müssen.
Die neue Leitlinie der pädagogischen Grundsätze lautet „Unsere Schule / Meine Verantwortung / Gemeinsam unsere Stärken fördern“.
Details zum Schulprogramm und zu den pädagogischen Grundsätzen finden sich auf der Homepage des Gymnasiums unter der Rubrik „Informationen“. Das dort hinterlegte Schulprogramm ist modular aufgebaut, so dass Themen direkt angesteuert werden können (z.B. Klassenfahrten, Suchtprävention, Förderunterricht). Auch die jeweiligen Ansprechpartner zu den Themen sind so ermittelbar. Darstellungen in der Farbe „grün“ zeigen Teile des Programms, die derzeit noch in Arbeit sind, blaue Textbereiche wurden bereits überarbeitet.
Im Zusammenhang mit dem Schulprogramm wird von Elternseite wegen der Verkürzung der Suchtpräventionsseminare nachgefragt. Diese werden seit diesem Jahr als Drei-Tages-Seminare durchgeführt, was von den Eltern als zu kurz empfunden wird, da nach Abzug der An- und Abreisezeiten effektiv nur eineinhalb Tage zur Verfügung stünden. Laut Frau Faller wird eine Evaluation der diesjährigen Seminare stattfinden. Falls es sinnvoll erscheint, die Seminardauer auszuweiten und dies auch logistisch machbar ist (ausreichend passende Unterkünfte), kann ein Antrag auf Verlängerung gestellt werden.
Sie erläutert, warum das Programm des Seminars auf drei Tage verkürzt wurde: Kritik gab es an der weiten Entfernung des Seminarorts Oberbernhards und den Kosten, thematisch sollte je ein Tag für die Themen Alkoholprävention und Antimobbing außerhalb des Seminars für die Jahrgangsstufe 8 bzw. 9 reserviert werden.
Von Seiten der Elternvertreter wird vorgeschlagen, den Anti-Mobbing-Tag der 8. Klassen mit dem Seminar zur Suchtprävention einem Vier-Tage-Seminar zu verbinden. Dies sei wichtig vor allem wegen des Umgangs mit Handys und sozialen Medien (Stichworte Mobbing und Mediensucht).
Eltern berichten, dass Lehrer auch auf den Suchtpräventionsseminaren die Nutzung von Handys gestatten – da es sich jedoch um eine schulische Veranstaltung handelt, sollten Handys nicht (oder zumindest nicht unbeschränkt) erlaubt sein.
Von den Eltern wurde kritisiert, dass in einem Fall Mitteilungen zum Sportunterricht von der Lehrkraft am Vorabend per WhatsApp an die Schüler geleitet wurden. Auch von Seiten der Schulleitung wurde bestätigt, dass soziale Netzwerke für die schulische Arbeit nicht vorgesehen seien. Eine Alternative bietet z.B. das virtuelle Klassenzimmer, das einen sicheren Kommunikationskanal darstellt.
Im Verlauf der engagiert und zum Teil kontrovers geführten Diskussion wurde deutlich, dass bei den Eltern ein Bedürfnis nach Informationen zum Thema „Sicherheit im Internet“ und „soziale Medien“ besteht.
Von Seiten des Schulelternbeirates wird daher überlegt, einen Elternvortrag zu diesem Thema zu organisieren und gemeinsam mit der Schule anzubieten.
 
TOP 5: Termine

  • 29.10.2013 Sitzung des Schulelternbeirates mit Wahlen zur Schulkonferenz: die Schulkonferenz ist ein Gremium aus sechs Lehrkräften, drei Elternvertretern und drei Schülervertretern sowie der Schulleitung. Am 29.10. werden die drei Elternvertreter sowie drei Vertretungen für die Elternvertreter gewählt.
  • Am 09.11.2013 bietet die Luise-Büchner-Schule in Groß-Gerau für Schüler der 6. Klassen ein Schüler-Eltern-Seminar zum Thema „Lernen lernen“ an. Näheres auf der Homepage der LBS.
  • Der diesjährige Elternsprechtag ist ebenfalls am 09. November
  • Vom 28. bis 30.01.2014 findet für Q2-Schüler die Hobit statt.
  • Vom 14.07. bis 18.07.2014 findet erstmals wieder eine Projektwoche statt, die Ergebnisse können beim Schulfest präsentiert werden. Die Eltern sind aufgerufen, sich an der Projektwoche zu beteiligen oder Ideen einzubringen.
  • Eine Terminübersicht findet sich im Kalender auf der Homepage des Gymnasiums unter „Informationen“
  • Inzwischen wird wieder die „bewegte Mittagspause“ angeboten: Bewegungsangebote in der Turnhalle unter Aufsicht in der Zeit von 12.45 Uhr bis 13.30 Uhr. Wer mitmachen möchte, muss Turnschuhe mitbringen.

 
Herr Renner schloss die Sitzung um 21:40 Uhr und wünschte einen guten Nachhauseweg.
Protokoll: Ellen Schaffner